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Peter Kathriner ist der neue Jasskönig

So deutlich hat am Räbechüng-Jasscup schon länger niemand mehr gewonnen. Peter Kathriner setzte sich im Räbechäller mit grossem Vorsprung gegen 35 andere Jasserinnen und Jasser durch.

 

179 Punkte gross war der Vorsprung von Peter Kathriner auf Annelies Stebler nach vier Jassrunden. Mit 4232 Punkten gelang ihm am 12. Räbechüng-Jasscup vom 27. März 2026 im Räbechäller ein Glanzresultat. Er durfte sich über den Wanderpokal und einen Geschenkkorb freuen. Neben Annelies Stebler verwies er René Imholz auf die weiteren Podestplätze. Am anderen Ende des Klassements stand Martin Uster. Mit 3342 Punkten landete er auf dem 36. und letzten Platz. 32 Zähler fehlten ihm auf Martin Schelbert. Zwar durfte auch Martin Uster ein Präsent mit nach Hause nehmen. Die weisse Schlusslicht-Laterne, die er von Josy Henggeler übernommen hat und nun ein Jahr lang hüten darf, hätte er aber lieber einem anderen Jasser überlassen. Vorjahressieger Hans Keller zeigte erneut eine starke Leistung und landete auf dem 6. Platz.

Die Rangliste ist am Räbechüng-Jasscup aber letztlich zweitrangig. Im Vordergrund steht die Geselligkeit. So liessen es sich die Jasserinnen und Jasser nicht nehmen, auch nachdem die letzte Karte gespielt war, im Räbechäller zu verweilen und sich auf den 13. Räbechüng-Jasscup zu freuen. Dieser wird am 19. März 2027 stattfinden.

 

Impressionen

 

Rangliste

 

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Peter Kathriner (links) durfte von Organisator Marcel Feuchter den Wanderpokal für den Sieg am Räbechüng-Jasscup entgegennehmen.

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Verkehrseinschränkungen an der Räbefasnacht 2026

Die Räbefasnacht gehört zu den schönen und wertvollen Baarer Traditionen. Vom Samstag, 14. bis am Morgen des Aschermittwochs, 18. Februar, übernehmen die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Räbemetropole das Zepter. Fasnacht findet nicht nur in den Restaurants, im Gemeindesaal und den Fasnachtsbeizen statt, sondern auch auf den Strassen und im öffentlichen Raum. Es ist deshalb unvermeidlich, dass es an den Fasnachtstagen zu gewissen Verkehrseinschränkungen kommt und dass einige Zufahrten, Parkplätze und Tiefgaragen temporär gesperrt sind. Gerne informieren wir über die Fasnachtsanlässe vom 14. bis 18. Februar und über die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen sowie Sperrungen.

 

Die Fasnachtsgesellschaft Baar möchte sich im Namen aller Fasnachtsvereine sowie aller Fasnächtlerinnen und Fasnächtler für die Umstände und die Verkehrseinschränkungen entschuldigen. Gerne laden wir alle ein, die Räbefasnacht zu geniessen und am fasnächtlichen Treiben teilzunehmen.

 

Fasnachtssamstag, 14. Februar: Fasnachtsgottesdienst, anschliessend Aamuesetä mit Konfettischlacht und Strassenfasnacht

Ab 17.00 Uhr sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Diese Sperrung bleibt bis Montag, 16. Februar, ca. Mitternacht bestehen. Von ca. 19.00 bis 19.30 Uhr ist zusätzlich die Dorfstrasse von der Kirche St. Martin kurzfristig für den Fackelumzug gesperrt.

 

Fasnachtssonntag, 15. Februar: Grosser Fasnachtsumzug

Während des ganzen Tages sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zusätzlich ist wegen des Fasnachtsumzugs von 13.00 bis ca. 17.00 Uhr der Dorfkern grossräumig für jeglichen Verkehr gesperrt. Dies betrifft die Langgasse vom Abzweiger Haldenstrasse bis zum Büelplatz, die Marktgasse, die Neugasse bis zur Unterführung SBB-Gleise, den Bahnhofplatz, die Bahnhofstrasse sowie für die Umzugsauflösung die Leihgasse vom Rathaus bis zum Abzweiger Chriesimatt. Es sind grossräumige Umfahrungen markiert. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar. Auf der ganzen Umleitungsroute dürfen keine Fahrzeuge parkiert werden.

 

Fasnachtsmontag, 16. Februar: Kinderumzug

Während des ganzen Tages sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Sperrung wird um Mitternacht aufgehoben. Zusätzlich ist von 13.30 bis ca. 16.00 Uhr das Dorfzentrum grossräumiger für jeglichen Verkehr gesperrt. Dies betrifft insbesondere die Inwilerstrasse bis zum Abzweiger Schulstrasse, die Leihgasse bis zur Kreuzung mit der Rigistrasse, die Bahnhofstrasse, den Bahnhofplatz und die Marktgasse bis zum Büelplatz. Es sind grossräumige Umfahrungen markiert. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar. Das Parkhaus Gotthard kann nur über die Sackgasse (von der Neugasse her) erreicht werden. Ab Umzugsbeginn ist der Bahnhofplatz für jeglichen Verkehr gesperrt.

 

Fasnachtsdienstag, 17. Februar: Räbechüngverbrennung

Von ca. 17.30 Uhr bis ca. Mitternacht sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zusätzlich sind von ca. 19.30 bis 21.00 Uhr die Bahnhofstrasse vom Kreuzplatz bis zum Bahnhofplatz, der Bahnhofplatz selbst und die Bahnhofstrasse bis zur Dorfstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar.

 

Parkplätze

Die Parkplätze entlang der Dorfstrasse und der Bahnhofstrasse dürfen von Samstag, 14. Februar, 16.00 Uhr, bis Montag, 16. Februar, ca. 24.00 Uhr sowie von Dienstag, 17. Februar, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 18. Februar, ca. 04.00 Uhr, nicht benutzt werden.

 

ZVB-Kurse

Auf den ZVB-Linien 603, 604, 631, 632, 634 und 636 sowie auf der Postautolinie 280 kommt es zu Einschränkungen bzw. Umleitungen. Bitte beachten Sie die Hinweise an den jeweiligen Haltestellen und auf www.zvb.ch.

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Jetzt Plakette und Tribünenticket sichern

Ab sofort sind die Plaketten der Räbefasnacht 2026 sowie Tickets für die Tribüne am Umzug vom Fasnachtssonntag, 15. Februar 2026, erhältlich.

 

Der Räbegäuggel bringt Freude in den trüben Februar und geniesst den Konfettiregen: So beschreibt die Baarer Grafikerin Joëlle Guldin die Plakette für die Räbefasnacht 2026. Es ist nach 2025 ihre bereits zweite Plakette für die Baarer Fasnacht.

Die Plaketten sind ab sofort in drei Versionen erhältlich: in Silber, in Gold sowie mit grosser Grundplatte als Gönnerplakette. Die Silberplakette ist mit einem Bändel versehen und kostet 15 Franken. Die goldene Version ist ebenfalls mit einer Kordel bestückt und kostet 30 Franken. Die Gönnerplakette für 100 Franken kann mit einer edlen Kette um den Hals gehängt werden. Die Plaketten berechtigen zum freien Eintritt an den beiden Umzügen vom Fasnachtssonntag, 15. Februar 2026, und vom Fasnachtsmontag, 16. Februar 2026. Der Erlös aus dem Plakettenverkauf kommt vollumfänglich der Räbefasnacht Baar zugute. Gekauft werden können die Plaketten an folgenden Vorverkaufsstellen:

  • Heinrich Innenausstattung, Marktgasse 9, Baar
  • Radler Raum & Design, Dorfstrasse 23/25, Baar
  • Rathausapotheke, Dorfstrasse 3, Baar
  • Kiosk Rathausplatz, Dorfstrasse 2, Baar
  • Braui-Markt, Langgasse 41, Baar

 Am 17. und 24 Januar wird die Pfadi Baar im Dorf unterwegs sein und Plaketten verkaufen.

 

Den Umzug sitzend geniessen

Ebenfalls ab sofort sind Tickets für die Tribüne am grossen Fasnachtsumzug vom 15. Februar 2026 erhältlich. Die Tribüne bietet Platz für knapp 200 Personen und den besten Ausblick auf die rund 50 Nummern des Fasnachtsumzugs. Möglich macht dies die grosszügige Unterstützung durch die Gönnervereinigung Pro Räbefasnacht. Die Fasnachtsgesellschaft Baar bedankt sich für diesen Support.

Ein Platz auf der Tribüne am Fasnachtssonntag, 15. Februar 2026, kostet 50 Franken. Dafür gibt es nicht nur einen reservierten Sitzplatz, sondern auch einen Willkommens-Bag sowie eine wärmende Decke. Ein Moderator kommentiert das Geschehen auf der Strasse und erzählt Wissenswertes über die Wagenbaugruppen, Guggenmusigen und Zünfte oder über Räbevater Silvan I. Hotz, der in einer Kutsche durch die Räbemetropole fahren wird. Eine Silber-, Gold- oder Gönnerplakette der Räbefasnacht Baar ist auf der Tribüne Pflicht. Die Tribüne steht auch am Fasnachtsmontag, 16. Februar 2026, für Fasnachtsfreunde bereit. Der Sitzplatz ist gratis, allerdings ist das Tragen einer Silber-, Gold- oder Gönnerplakette Pflicht.

Tribünentickets für den Fasnachtssonntag, 15. Februar 2026, sind erhältlich bei Heinrich Innenausstattung an der Marktgasse 9 in Baar.

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Die Räbefasnacht 2026 kann kommen

Die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sind mit der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar in die Räbefasnacht 2026 gestartet. Für den neuen Räbevater war es die Feuertaufe.

Fasnacht ist eine farbenfrohe und fröhliche Angelegenheit. Damit die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler ausgelassen feiern können, braucht es viele Personen, die sich im Hintergrund engagieren. Einer dieser Fasnachtsbegeisterten ist Max Colpi, der unzählige Jahre lang als Revisor die Rechnung der Fasnachtsgesellschaft Baar geprüft hat. Eigentlich wollte Max Colpi bereits vor einem Jahr zurücktreten. Weil sein Revisoren-Kollege Roman Müller als Räbevater höhere Weihen empfangen durfte, hängte Colpi ein Jahr an. Nun wurde er anlässlich der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar für sein Engagement mit der Silbernadel ausgezeichnet und von den rund 90 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler gefeiert. Am 20. November 2025 wurde in der Aula Sternmatt 1 mit Judith Marty eine zweite engagierte Person verabschiedet. Sie hat in den letzten Jahren als Marketing-Verantwortliche der Fasnachtsgesellschaft verschiedene neue Produkte kreiert: Räbegäuggel-Figuren, Schaufenster-Kleber oder Lollipops hat sie mit viel Herzblut gestaltet und an den Mann und die Frau gebracht. Nach dem Rücktritt von Judith Marty ist der Vorstand der Fasnachtsgesellschaft Baar auf 14 Personen geschrumpft, die alle wiedergewählt worden sind. Bewegung gibt es dafür im höchsten Amt: Am 14. November wurde Silvan Hotz anlässlich des Martinimöhlis als designierter Räbevater vorgestellt. An der Generalversammlung präsentierte sich Silvan I. zusammen mit Räbemueter Andrea erstmals seinem Räbevolk. Der noch amtierende Räbevater Roman I. Müller und Räbemueter Jolanda wurden an der Generalversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ihre Amtszeit neigt sich langsam dem Ende entgegen: Am 24. Januar 2026 wird Silvan I. als Räbevater inthronisiert.

Selbstverständlich wurden an der Generalversammlung auch die üblichen Traktanden verhandelt. So blickte Präsident Markus Häfliger in seinem Jahresbericht auf eine farbenfrohe Räbefasnacht 2025 zurück. Freude bereitet auch der Blick auf die Finanzen: Nachdem die Fasnachtsgesellschaft die letzten beiden Jahre rote Zahlen ausweisen musste, konnte sie das Ruder herumreissen und wieder einen Überschuss schreiben. Eine reine Formsache war wie jedes Jahr die Abstimmung, ob die Räbefasnacht durchgeführt werden soll. Präsentiert wurde auch die von Joëlle Guldin gestaltete Plakette, die ab sofort erhältlich ist.

 

Impressionen

 

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Markus Häfliger, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Baar (links) gratuliert dem neuen Räbepaar Andrea und Silvan Hotz.

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Hans Keller feiert seine Premiere als Jasskönig

Am Räbechüng-Jasscup sind viele Jasserinnen und Jasser Stammgäste. Das trifft auch auf Hans Keller zu. Am 9. April 2025 durfte er sich zum ersten Mal als Sieger feiern lassen.

Am Freitag, 9. April 2025, war der Räbechäller an der Leihgasse 2 zum elften Mal Durchführungsort des Räbechüng-Jasscups. 32 Jasserinnen und Jasser bestritten 48 Partien und machten unter sich aus, wer den Wanderpokal mit nach Hause nehmen darf. War es zu Beginn ein Kopf-an-Kopf-Rennen, setzte sich am Ende Hans Keller mit deutlichem Abstand durch. Er erreichte in allen vier Runden eine Punktzahl von 1000 und mehr. Mit 4205 Zählern durfte er sich über seinen ersten Sieg und den Titel als Jasskönig freuen. Räbevater Stephan Abt folgte mit 4113 Punkten und deutlichem Abstand auf Rang 2. Das Podest komplettierte Werni Moos mit 4067 Zählern. Er war es auch, der sich über das beste Rundenresultat freuen durfte. Zusammen mit Ida Imholz jasste er in der 3. Runde 1189 Punkte heraus. Des einen Freud, des anderen Leid: Mit 695 Punkten waren Josy Henggeler und Franz Arnold die beiden Jassbegeisterten, die den Kürzeren zogen. Josy Henggeler war es denn auch, die am Ende mit 3309 Punkten auf dem 32. und letzten Platz landete. Sie durfte die berühmte weisse Schlusslicht-Laterne mit nach Hause nehmen. Vorjahressieger Werni Metzger, der als Einziger an allen elf Räbechüng-Jasscups dabei war, musste sich mit Rang 17 begnügen.

 

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Hans Keller (rechts) durfte von Organisator Marcel Feuchter den Wanderpokal für den Sieg am Räbechüng-Jasscup entgegennehmen.

 

Die Rangliste ist am Räbechüng-Jasscup aber letztlich zweitrangig. Alle Jasserinnen und Jasser dürfen einen Preis mit nach Hause nehmen. Im Vordergrund steht die Geselligkeit. So liessen es sich die Jasserinnen und Jasser nicht nehmen, auch nachdem die letzte Karte gespielt war, im Räbechäller zu verweilen und sich auf den 12. Räbechüng-Jasscup zu freuen. Dieser wird am 27. März 2026 stattfinden.

 

Rangliste

Impressionen

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Verkehrseinschränkungen an der Räbefasnacht

Die Räbefasnacht gehört zu den schönen und wertvollen Baarer Traditionen. Vom Samstag, 1. bis am Morgen des Aschermittwochs, 5. März, übernehmen die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Räbemetropole das Zepter. Fasnacht findet nicht nur in den Restaurants, im Gemeindesaal und den Fasnachtsbeizen statt, sondern auch auf den Strassen und im öffentlichen Raum. Es ist deshalb unvermeidlich, dass es an den Fasnachtstagen zu gewissen Verkehrseinschränkungen kommt und dass einige Zufahrten, Parkplätze und Tiefgaragen temporär gesperrt sind. Gerne informieren wir Sie über die Fasnachtsanlässe vom 1. bis 5. März und über die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen sowie Sperrungen.

Die Fasnachtsgesellschaft Baar möchte sich im Namen aller Fasnachtsvereine sowie aller Fasnächtlerinnen und Fasnächtler für die Umstände und die Verkehrseinschränkungen entschuldigen. Gerne laden wir alle ein, die Räbefasnacht zu geniessen und am fasnächtlichen Treiben teilzunehmen.

 

Fasnachtssamstag, 1. März: Fasnachtsgottesdienst, anschliessend Aamuesetä mit Konfettischlacht und Strassenfasnacht

Ab 17.00 Uhr sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Diese Sperrung bleibt bis Montag, 12. Februar, ca. Mitternacht bestehen. Von ca. 19.00 bis 19.30 Uhr ist zusätzlich die Dorfstrasse von der Kirche St. Martin kurzfristig für den Fackelumzug gesperrt.

 

Fasnachtssonntag, 2. März: Grosser Fasnachtsumzug

Während des ganzen Tages sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zusätzlich ist wegen des Fasnachtsumzugs von 13.00 bis ca. 17.00 Uhr der Dorfkern grossräumig für jeglichen Verkehr gesperrt. Dies betrifft die Langgasse vom Abzweiger Haldenstrasse bis zum Büelplatz, die Marktgasse, die Neugasse bis zur Unterführung SBB-Gleise, den Bahnhofplatz, die Bahnhofstrasse sowie für die Umzugsauflösung die Leihgasse vom Rathaus bis zum Abzweiger Chriesimatt. Es sind grossräumige Umfahrungen markiert. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar. Auf der ganzen Umleitungsroute dürfen keine Fahrzeuge parkiert werden.

 

Fasnachtsmontag, 3. März: Kinderumzug

Während des ganzen Tages sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Sperrung wird um Mitternacht aufgehoben. Zusätzlich ist von 13.30 bis ca. 16.00 Uhr das Dorfzentrum grossräumiger für jeglichen Verkehr gesperrt. Dies betrifft insbesondere die Inwilerstrasse bis zum Abzweiger Schulstrasse, die Leihgasse bis zur Kreuzung mit der Rigistrasse, die Bahnhofstrasse, den Bahnhofplatz und die Marktgasse bis zum Büelplatz. Es sind grossräumige Umfahrungen markiert. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar. Das Parkhaus Gotthard kann nur über die Sackgasse (von der Neugasse her) erreicht werden. Ab Umzugsbeginn ist der Bahnhofplatz für jeglichen Verkehr gesperrt.

 

Fasnachtsdienstag, 4. März: Räbechüngverbrennung

Von ca. 17.30 Uhr bis ca. Mitternacht sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zusätzlich sind von ca. 19.30 bis 21.00 Uhr die Bahnhofstrasse vom Kreuzplatz bis zum Bahnhofplatz, der Bahnhofplatz selbst und die Bahnhofstrasse bis zur Dorfstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar.

 

Parkplätze

Die Parkplätze entlang der Dorfstrasse und der Bahnhofstrasse dürfen von Samstag, 1. März, 16.00 Uhr, bis Montag, 3. März, ca. 24.00 Uhr sowie von Dienstag, 4. März, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 5. März, ca. 04.00 Uhr, nicht benutzt werden.

 

ZVB-Kurse

Auf den ZVB-Linien 603, 604, 631, 632, 634 und 636 sowie auf der Postautolinie 280 kommt es zu Einschränkungen bzw. Umleitungen. Bitte beachten Sie die Hinweise an den jeweiligen Haltestellen und auf www.zvb.ch.

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Roman Müller besteigt den Räbethron

Mit der Inthronisation von Roman I. Müller wird die Räbefasnacht 2025 lanciert. Mit ihm wird ein begeisterter Fasnächtler das Oberhaupt in der Räbemetropole.

 

Am Samstag, 8. Februar, ist der grosse Tag von Roman I. Müller: Er wird im Gemeindesaal als neuer Räbevater inthronisiert und löst Michi I. Radler ab. Damit folgt ein begeisterter und langjähriger Fasnächtler auf den anderen. Roman Müller war Mitbegründer der Guggenmusik Tartarugas und ist heute langjähriges Mitglied der Fruchtb@@r, die in der Schränzegg während der Fasnachtstage eine Bar betreibt. Türöffnung für das hochscheissfeine Zeremoniell im Gemeindesaal ist um 19.00 Uhr. Frühzeitiges Erscheinen wird empfohlen: Die Plätze im Gemeindesaal sind rar. Wer keinen der Sitzplätze ergattert, darf es sich im Foyer an der Bar gutgehen lassen.

Eröffnet wird die Inthronisation draussen: Um 19.00 Uhr beginnt bei der Rathus-Schüür der Fackelumzug mit den Räbevätern und Räbemüetern, dem Vorstand der Fasnachtsgesellschaft und den Räbegäuggeln. Um 20.00 Uhr startet der Abend im Gemeindesaal mit der Exthronisation von Michi I. Radler. Gegen 21.00 Uhr folgt der grosse Moment von Roman I. Müller. Er erhält die Insignien der Macht und wird zum neuen Fasnachtsoberhaupt gekürt. Danach folgt ein bunter Reigen an Huldigungen. Es ist davon auszugehen, dass der offizielle Teil erst weit nach Mitternacht enden wird. Für die musikalische Unterhaltung sorgt an der Inthronisation die Baarer Formation BraXXis.

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Der Vorverkauf für den Räbechüngball startet

Der Räbechüngball hat sich in den letzten 23 Jahren im reich befrachteten Baarer Fasnachtskalender etabliert. Jetzt können sich Fasnächtlerinnen und Fasnächtler für den Kostümball mit Nachtessen und Tanz anmelden.

Inthronisation, Aamuesetä, Umzüge und die Räbechüngverbrennung: Die Räbefasnacht Baar ist reich an Höhepunkten. Seit 23 Jahren zählt auch der Räbechüngball zu den Highlights im Fasnachtskalender. Am Samstag, 22. Februar 2025, ist es wieder so weit: Im Gemeindesaal findet der Kostümball mit Nachtessen und Tanz statt. Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Das «Neumühle»-Team um Emanuel Fiegl kümmert sich um das gastronomische Wohlbefinden der Gäste. Neben dem Festmenü zählt auch das berühmte und begehrte Dessertbüffet dazu. Musikalisch werden die Gäste von «COM/PA/SS» – der Combo für Party und Spass – unterhalten. Die Guggenmusik Minifodrios sorgt für kakophonische Klänge.

Die Anzahl der Plätze im Gemeindesaal ist beschränkt. Die Teilnahme am Räbechüngball ist nur mit Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich. Der Eintritt inklusive Essen und Mineralwasser à discrétion kostet 99 Franken pro Person.

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Auf einen Schlag gibt es viele neue Ehrenmitglieder

Die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sind mit der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar in die Räbefasnacht 2025 gestartet. Verschiedene verdiente Mitglieder wurden geehrt und verabschiedet.

Die Räbefasnacht Baar lebt dank unzähliger Personen, die sich mit viel Herzblut engagieren. Das wurde an der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar vom 21. November 2024 wieder einmal deutlich. Die rund 60 Anwesenden kamen in den Genuss von mehreren Ehrungen von verdienten Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern. So wurden Beat Stüssi und Markus Baggenstos zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt. Sie sind seit einem Vierteljahrhundert für den Räbechüng-Wagen zuständig. Nun geben sie die Verantwortung in jüngere Hände ab. Dass sie mit der Ehrenmitgliedschaft für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet werden, war eine gelungene Überraschung. Neues Ehrenmitglied ist auch Roman Heinrich. Er hat sich seit 2012 in verschiedenen Funktionen im Vorstand engagiert. Zu Beginn begleitete er als Aussenzeremonius die Räbeväter durch die Fasnacht, in den letzten Jahren hat er als Verpflegungschef für Orangen, Wienerli und vieles mehr gesorgt. An der Generalversammlung wird jeweils auch der amtierende Räbevater zum Ehrenmitglied ernannt. Das war dieses Jahr nicht möglich. Denn Michi I. Radler ist seit seinem langjährigen Engagement im Vorstand bereits Ehrenmitglied. Dasselbe gilt für Räbemuetter Carmen. Wobei zu sagen ist, dass bis anhin die Räbemüetter nicht zu Ehrenmitgliedern ernannt worden sind. Diese Praxis wird nun geändert Auf einen Schlag wurden alle Räbemüetter in globo zu Ehrenmitgliedern ernannt. Mit der Silbernadel ausgezeichnet wurden zudem die beiden langjährigen Fanfarenbläser Samuel Imfeld und Pascal Amrein.

 

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 Markus Häfliger, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Baar, durfte dem abtretenden Vorstandsmitglied Roman Heinrich (rechts) zur Ehrenmitgliedschaft gratulieren.

 

Selbstverständlich wurden an der Generalversammlung auch die üblichen Traktanden verhandelt. So blickte Präsident Markus Häfliger in seinem Jahresbericht auf eine farbenfrohe Räbefasnacht 2024 zurück. Etwas weniger rosig sehen die Finanzen aus. Die Fasnachtsgesellschaft schreibt ein Defizit von rund 6000 Franken. Zwar sind Reserven vorhanden, trotzdem macht sich der Vorstand Gedanken, wie der Finanzhaushalt auf lange Sicht ausgeglichen gestaltet werden kann. Eine reine Formsache war wie jedes Jahr die Abstimmung, ob die Räbefasnacht durchgeführt werden soll. Präsentiert wurde auch die von Joëlle Guldin gestaltete Plakette, die vor Weihnachten erhältlich sein wird. Neu in den Vorstand gewählt wurde Andri Stahel. Er wird an der Fasnacht als Lakai unterwegs sein und löst damit Leo Bär ab, der neu für den Bau zuständig ist. Aussergewöhnlich ist, dass Andri Stahel wie sein Vorgänger Leo Bär und wie sein Vorvorgänger Marcel Wobmann an der Albisstrasse wohnt. Die anderen Vorstandsmitglieder wurden bestätigt.

 

Impressionen von der Generalversammlung

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Der Jubilar krönt sich auch zum Jasskönig

Werni Metzger ist der einzige passionierte Jasser, der an allen zehn Räbechüng-Jasscup dabei war. Dafür wurde er am 22. März 2024 ausgezeichnet. Am Schluss durfte er auch den Wanderpokal als bester Jasser mit nach Hause nehmen. 

Am Freitag, 22. März 2024, durfte der Räbechüng-Jasscup Jubiläum feiern. Zum zehnten Mal wurde das beliebte Jassturnier im neuen Modus ausgetragen. Jeweils 36 Jasserinnen und Jasser werden maximal zum Räbechüng-Jasscup zugelassen. Wie treu die Jassgemeinde dem Turnier der Räbeväter und der Fasnachtsgesellschaft Baar ist, zeigt eine Zahl: Seit dem ersten Jasscup haben insgesamt 82 Jasserinnen und Jasser teilgenommen. Das bedeutet mit anderen Worten: Viele jassen (fast) jedes Jahr um die begehrte Trophäe. Doch nur ein Einziger war an allen zehn Jasscups am Start: Räbevater Werni I. Metzger wurde von den Organisatoren Marcel I. Feuchter und Marco Fischer für seine Treue mit einer schönen Flasche Wein ausgezeichnet. Diese Ehrung hat ihn offenbar beflügelt: Das Jassglück war Werni I. Metzger hold. Nach vier Jassrunden à 12 Partien hatte er mit 4220 Punkten am meisten Zähler auf dem Konto und konnte sich deutlich vor Werni Moos (4027 Punkte) und Kurt II. Uster (4018 Punkte) durchsetzen. Die weisse Laterne für die oder den Letztplatzierten geht dieses Jahr nach Inwil: Dorli Gwerder übernahm von Marcel Wobmann den Wanderpokal für den letzten Platz. Sie hatte mit 3434 Punkten 88 Zähler weniger «eingejasst» als der zweitletztplatzierte Thomas Henggeler.

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Vorjahressieger René III. Simmen musste sich dieses Jahr mit Rang 15 begnügen. Auch der einzige Double-Gewinner in der 10-jährigen Geschichte des Räbechüng-Jasscups konnte nicht um den Sieg mitjassen, verpasste einen Podestplatz aber nur um 11 Zähler: Pirmin I. Andermatt belegte den 4. Platz. Letztlich ist die Rangierung am Räbechüng-Jasscup nicht das einzige, das zählt. Einen Preis dürfen nämlich alle Jasserinnen und Jasser mit nach Hause nehmen. Dass der drittplatzierte Kurt II. Uster, seines Zeichens Brauerei-Besitzer, mit einem 50-Franken-Gutschein des Braui-Märts belohnt wurde, sorgte für einige Lacher. Als die Jassteppiche versorgt und die Jasskarten sortiert waren, wurde es im Räbechäller noch lange nicht dunkel. Die 36 Jasserinnen und Jasser genossen bis weit nach Mitternacht die Geselligkeit und freuten sich bereits auf den 11. Räbechüng-Jasscup. Dieser wird am 4. April 2025 stattfinden.

 

Impressionen

Rangliste

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Michi I. hat die Fasnacht erfolgreich geschaukelt

«Mir schauklet d’Fasnacht!» So lautete das Motto des Räbevaters Michi I. Radler für die Räbefasnacht 2024. Sein Versprechen hat er eingelöst: Trotz aller Wehmut, dass die schönste Jahreszeit vorbei ist, dürfen die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler auf eine wunderschöne Zeit zurückblicken.

 

Die Räbefasnacht 2024 war in zweierlei Hinsicht speziell: Einerseits hat mit Räbevater Michi I. Radler ein Fasnachtsoberhaupt durch die schönsten Tage des Jahres geführt, das die Fasnacht im Blut hat. Jahrelang hat er im Hintergrund gewirkt, war Plakettenchef der Fasnachtsgesellschaft Baar und hat auch sonst unglaublich viel für die Räbefasnacht Baar getan. Andererseits fiel die Fasnacht 2024 mitten in die Sportferien. Es waren gewisse Befürchtungen vorhanden, dass dies einen negativen Einfluss auf die Besucherzahlen haben könnte. Gekommen ist es – vielleicht auch wegen Michi I. Radler – anders. Tausende Fasnächtlerinnen und Fasnächtler haben vier schöne Tage in der Räbemetropole erlebt. Der Publikumsaufmarsch am grossen Fasnachtsumzug vom Sonntag war so gross wie immer. 50 Nummern mit hunderten Teilnehmenden haben den Umzug zum Highlight der Räbefasnacht 2024 gemacht. Auch der Kinderumzug vom Montag war gut besucht, auch wenn die Schulen Baar sich wegen der Ferien nicht am Umzug beteiligt hatten.

Die vier rauschenden Fasnachtstage begannen am Samstag mit dem Fasnachtsgottesdienst und dem Fackelumzug von der Kirche St. Martin zum Rathaus. Die anschliessende Konfettischlacht war wild und laut wie immer. Es folgten der Fasnachtssonntag mit dem Umzug und der Montag mit dem Kinderumzug, bevor am Dienstag mit der Räbechüngverbrennung und der Uslumpete die schönsten Tage des Jahres zu Ende gingen. Die Fasnachtsbegeisterung war von der ersten bis zur letzten Minute riesig. Besonders wichtig ist es der Fasnachtsgesellschaft, dass die Räbefasnacht einmal mehr ohne Unfälle oder andere Zwischenfälle über die Bühne gegangen ist.

Deshalb ist es der Fasnachtsgesellschaft Baar ein grosses Anliegen allen Guggenmusikern, den Wagenbauern, den Zünften, den Beizenbetreibern und allen anderen, die in irgendeiner Form zum Gelingen der Räbefasnacht beigetragen haben, für ihren Einsatz zu danken. Für eine unvergessliche Fasnacht braucht es den Beitrag aller. Ein grosses Dankeschön geht auch an die Gemeinde Baar und insbesondere an das Team des Werkhofs, das wie jedes Jahr einen herausragenden Einsatz geleistet hat.

Bei aller Trauer, dass die fasnächtliche Zeit vorbei ist, erwacht auch bereits die Vorfreude: Die Räbefasnacht 2024 ist tot – es lebe die Räbefasnacht 2025!

 

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Kinderumzug: Jedes Kind darf mitmachen

Der Kinderumzug am Fasnachtsmontag, 12. Februar, ist in diesem Jahr aussergewöhnlich. Weil die Räbefasnacht während der Sportferien stattfindet, sind die Baarer Schulen am Kinderumzug nicht mit dabei. Kinder, die nicht auf der Skipiste oder der Langlaufloipe sind, können trotzdem ihr fasnächtliches Highlight geniessen und am Umzug mitmachen. In den offenen Sujetgruppen Fantasy und alle Superhelden, Hexen und Zauberer, Indiander und der ganze Wilde Westen, Märchenwelt und buntes Allerlei sowie Reich der Tiere dürfen alle Kinder mitlaufen. Besammlung ist um 14.00 Uhr an der Inwilerstrasse beim Schulhaus Dorfmatt. Nach dem Umzug erhalten alle Teilnehmenden ein Zvieri. 

 

Eckdaten

Umzugsroute: Inwilerstrasse – Dorfstrasse – Bahnhofstrasse – Bahnhof – Kreuzplatz – Marktgasse – Gemeindesaal

Teilnahme: Es dürfen alle Kinder mitmachen. Sie werden von Mitgliedern der Fasnachtsgesellschaft Baar betreut und müssen selbstständig (d.h. ohne Eltern) die Umzugsroute absolvieren können. Jedes Kind muss einen Zettel mit den Kontaktdaten der Eltern bei sich haben. 

Besammlung: an der Inwilerstrasse (beim Schulhaus Dorfmatt) um 14.00 Uhr. Umzugsstart um 14.30 Uhr. Der Umzug dauert rund eine Stunde. Nach dem Umzug erhalten alle Teilnehmenden beim Gemeindesaal ein Zvieri. Spätestens um 16.00 Uhr können die Kinder beim Gemeindesaal von ihren Eltern abgeholt werden.

Offene Sujetgruppen: Fantasy und alle Superhelden, Hexen und Zauberer, Indiander und der ganze Wilde Westen, Märchenwelt und buntes Allerlei sowie Reich der Tiere

 

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Verkehrseinschränkungen an der Räbefasnacht 2024

Die Räbefasnacht gehört zu den schönen und wertvollen Baarer Traditionen. Vom Samstag, 10. bis am Morgen des Aschermittwochs, 14. Februar, übernehmen die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Räbemetropole das Zepter. Fasnacht findet nicht nur in den Restaurants, im Gemeindesaal und den Fasnachtsbeizen statt, sondern auch auf den Strassen und im öffentlichen Raum. Es ist deshalb unvermeidlich, dass es an den Fasnachtstagen zu gewissen Verkehrseinschränkungen kommt und dass einige Zufahrten, Parkplätze und Tiefgaragen temporär gesperrt sind. Gerne informiert die Fasnachtsgesellschaft über die Fasnachtsanlässe vom 10. bis 13. Februar und über die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen sowie Sperrungen.

 

Verkehrseinschränkungen an der Räbefasnacht, 10. bis 13. Februar

 

Fasnachtssamstag, 10. Februar: Fasnachtsgottesdienst, anschliessend Aamuesetä mit Konfettischlacht und Strassenfasnacht

Ab 16.00 Uhr sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Diese Sperrung bleibt bis Montag, 12. Februar, ca. Mitternacht bestehen. Von ca. 19.00 bis 19.30 Uhr ist zusätzlich die Dorfstrasse von der Kirche St. Martin kurzfristig für den Fackelumzug gesperrt.

 

Fasnachtssonntag, 11. Februar: Grosser Fasnachtsumzug

Während des ganzen Tages sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zusätzlich ist wegen des Fasnachtsumzugs von 12.00 bis ca. 18.00 Uhr der Dorfkern grossräumig für jeglichen Verkehr gesperrt. Dies betrifft die Langgasse vom Abzweiger Haldenstrasse bis zum Büelplatz, die Marktgasse, die Neugasse bis zur Unterführung SBB-Gleise, den Bahnhofplatz, die Bahnhofstrasse sowie für die Umzugsauflösung die Leihgasse vom Rathaus bis zum Abzweiger Chriesimatt. Es sind grossräumige Umfahrungen markiert. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar. Auf der ganzen Umleitungsroute dürfen keine Fahrzeuge parkiert werden.

 

Fasnachtsmontag, 12. Februar: Kinderumzug

Während des ganzen Tages sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Sperrung wird um Mitternacht aufgehoben. Zusätzlich ist von 12.00 bis ca. 18.00 Uhr das Dorfzentrum grossräumiger für jeglichen Verkehr gesperrt. Dies betrifft insbesondere die Bahnhofstrasse, den Bahnhofplatz und die Marktgasse bis zum Büelplatz. Es sind grossräumige Umfahrungen markiert. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar. Das Parkhaus Gotthard kann nur über die Sackgasse (von der Neugasse her) erreicht werden. Ab Umzugsbeginn ist der Bahnhofplatz für jeglichen Verkehr gesperrt.

 

Fasnachtsdienstag, 13. Februar: Räbechüngverbrennung

Von ca. 18.00 Uhr bis ca. Mitternacht sind die Dorfstrasse vom Abzweiger Bahnhofstrasse und die Rathausstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zusätzlich sind von ca. 19.30 bis 20.30 Uhr die Bahnhofstrasse vom Kreuzplatz bis zum Bahnhofplatz, der Bahnhofplatz selbst und die Bahnhofstrasse bis zur Dorfstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt. Zahlreiche Tiefgaragen und Liegenschaften im Ortszentrum (insbesondere im Gebiet zwischen Bahnhof, Bahnhof-, Dorf- und Rathausstrasse) sind mit Autos nicht erreichbar.

 

Parkplätze

Die Parkplätze entlang der Dorfstrasse und der Bahnhofstrasse dürfen von Samstag, 10. Februar, 16.00 Uhr, bis Montag, 12. Februar, ca. 24.00 Uhr sowie von Dienstag, 13. Februar, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 14. Februar, ca. 04.00 Uhr, nicht benutzt werden.

 

ZVB-Kurse

Auf den ZVB-Linien 603, 604, 614, 631, 632, 634 und 636 sowie auf der Postautolinie 280 kommt es zu Einschränkungen bzw. Umleitungen. Bitte beachten Sie die Hinweise an den jeweiligen Haltestellen.

 

Weitere Informationen zu den Verkehrseinschränkungen finden Sie auf der Website der Gemeinde Baar www.baar.ch.

 

Die Fasnachtsgesellschaft Baar möchte sich im Namen aller Fasnachtsvereine sowie aller Fasnächtlerinnen und Fasnächtler für die Umstände und die Verkehrseinschränkungen entschuldigen. Gerne laden wir alle ein, die Räbefasnacht zu geniessen und am fasnächtlichen Treiben teilzunehmen.

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Jetzt Plakette und Tribünenticket sichern

Ab sofort sind die Plaketten der Räbefasnacht 2024 sowie Tickets für die Tribüne am Umzug vom Fasnachtssonntag, 11. Februar 2024, erhältlich. Zudem hat die Fasnachtsgesellschaft neue Marketingartikel im Angebot. Alles macht sich als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum hervorragend.

 

D’Fasnacht im Härz: So beschreibt der Baarer Grafiker Qsi Gisler die Plakette für die Räbefasnacht 2024. Ein Räbegäuggel blickt mit voller Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres, sein Herz schlägt für die Fasnacht. Die neue Plakette für die Räbefasnacht ist der dritte Wurf von Qsi Gisler. Zudem hat er die Solidaritätsplakette für die Corona-Fasnacht 2021 gestaltet.

 Die Plaketten sind ab sofort in drei Versionen erhältlich: in Silber, in Gold sowie mit grosser Grundplatte als Gönnerplakette. Die Silberplakette ist mit einem Bändel versehen und kostet 15 Franken. Die goldene Version ist ebenfalls mit einer Kordel bestückt und kostet 30 Franken. Die Gönnerplakette für 100 Franken kann mit einer edlen Kette um den Hals gehängt werden. Die Plaketten berechtigen zum freien Eintritt an den beiden Umzügen vom Fasnachtssonntag, 11. Februar 2024, und vom Fasnachtsmontag, 12. Februar 2024. Der Erlös aus dem Plakettenverkauf kommt vollumfänglich der Räbefasnacht Baar zugute. Gekauft werden können die Plaketten an folgenden Vorverkaufsstellen:

  • Heinrich Innenausstattung, Marktgasse 9, Baar
  • Radler Raum & Design, Dorfstrasse 23/25, Baar
  • Rathausapotheke, Dorfstrasse 3, Baar
  • Kiosk Rathausplatz, Dorfstrasse 2, Baar
  • Braui-Markt, Langgasse 41, Baar

 

Den Umzug sitzend geniessen

Ebenfalls ab sofort sind Tickets für die Tribüne am grossen Fasnachtsumzug vom 11. Februar 2024 erhältlich. Die Tribüne bietet Platz für 200 Personen und den besten Ausblick auf die rund 50 Nummern des Fasnachtsumzugs. Möglich macht dies die grosszügige Unterstützung durch die Gönnervereinigung Pro Räbefasnacht. Die Fasnachtsgesellschaft Baar bedankt sich für diesen Support.

Ein Platz auf der Tribüne am Fasnachtssonntag, 11. Februar 2024, kostet 50 Franken. Dafür gibt es nicht nur einen reservierten Sitzplatz, sondern auch ein Willkommens-Cüpli sowie eine wärmende Wolldecke. Ein Moderator kommentiert das Geschehen auf der Strasse und erzählt Wissenswertes über die Wagenbaugruppen, Guggenmusigen und Zünfte oder über Räbevater Michi I. Radler, der in einer Kutsche durch die Räbemetropole fahren wird. Eine Plakette der Räbefasnacht Baar ist wie üblich am Umzug auch auf der Tribüne Pflicht. Die Tribüne steht auch am Fasnachtsmontag, 12. Februar 2024, für Fasnachtsfreunde bereit. Der Sitzplatz ist gratis, allerdings ist das Tragen einer Silber-, Gold- oder Gönnerplakette Pflicht.

Tribünentickets für den Fasnachtssonntag, 11. Februar 2024, sind erhältlich bei Heinrich Innenausstattung an der Marktgasse 9 in Baar.

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Als Chindergäuggel an die Fasnacht

Ab sofort können sich Kinder als Chindergäuggel für die Räbefasnacht 2024 anmelden. Chindergäuggel können am grossen Fasnachtsumzug vom Sonntag, 11. Februar 2024, am Kinderumzug vom Montag, 12. Februar 2024 und am Fackelumzug und der Räbechüngverbrennung vom Dienstag, 13. Februar 2024, teilnehmen. Anmeldeschluss ist der 26. Januar 2024.

Ebenso ist die Teilnahme an der Inthronisation von Räbevater Michi I. am Samstag, 20. Januar 2024, möglich. Anmeldeschluss ist der 10. Januar 2024.

Weitere Informationen zu den Chindergäuggeln und das Anmeldeformular gibt's hier.

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Ein Vollblutfasnächtler übernimmt das höchste Amt

Die Baarer Fasnächtler sind mit der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar in die Räbefasnacht 2024 gestartet. Im Zentrum standen zwei verdiente Fasnächtler.

 

Impressionen

 

Michael Radler war viele Jahre im Vorstand der Fasnachtsgesellschaft Baar aktiv und hat sich dort hauptsächlich um die Plaketten gekümmert. Nun greift er nach dem höchsten Amt an der Räbefasnacht. Am 20. Januar 2024 wird Michi I. Radler als Räbevater inthronisiert. Seinen ersten Auftritt als designiertes Fasnachtsoberhaupt hatte er an der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar vom 16. November 2023 im Gemeindesaal. Michi I. Radler war die riesige Vorfreude auf sein Amt anzusehen. In seiner kurzen ersten Ansprache zu den rund 80 Gästen brachte er zum Ausdruck, wie gross die Ehre für ihn ist, das Amt des Räbevaters übernehmen zu dürfen.

 

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Einen Auftritt auf der Bühne hatte auch Sonja Zeberg-Langenegger – allerdings nicht in ihrer Funktion als Vize-Gemeindepräsidentin und Gemeinderätin, sondern als verdiente Fasnächtlerin. Die Fasnachtsgesellschaft Baar zeichnet jedes Jahr Personen mit der Silbernadel aus, die mit ihrem langjährigen Wirken grossen Anteil an der Räbefasnacht haben. Zum erlauchten Kreis der Silbernadel-Träger gehört nun auch Sonja Zeberg, die seit über 30 Jahren in der Guggenmusik Minifodrios mitwirkt und diese auch viele Jahre als Präsidentin geführt hat.

 

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Die Vereinsgeschäfte waren in kurzer Zeit erledigt. Die 58 Stimmberechtigten votierten einstimmig für die Durchführung der Räbefasnacht 2024 und für die Genehmigung der Jahresrechnung 2023. Auch der erste Jahresbericht des im vergangenen Jahr gewählten Präsidenten Markus Häfliger wurde mit Applaus genehmigt. Markus Häfliger wurde ebenso in seinem Amt bestätigt wie alle weiteren Vorstandsmitglieder. Neu im Vorstand wirken Markus Kappeler als Kassier und Iris Weiss als Chindergäuggel-Verantwortliche mit.

 

Vorstand 2023 24

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Der erste Auftritt des designierten Räbevaters

Mit der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar vom 16. November 2023 wird die Räbefasnacht 2024 lanciert.

Am 10. November 2023 wird das grosse Geheimnis gelüftet: Der designierte Räbevater wird am Martinimöhli den Räbevätern vorgestellt. Bereits sechs Tage später, am Donnerstag, 16. November 2023, hat das neue Baarer Fasnachtsoberhaupt seinen ersten grossen Auftritt. An der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar wird er sich erstmals dem Räbevolk präsentieren, sein Fasnachtsmotto erklären und die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler auf die Räbefasnacht einschwören. In sein Amt inthronisiert wird er am Samstag, 20. Januar 2024. Präsentiert wird an der Generalversammlung auch die neue Fasnachtsplakette, die vom Baarer Grafiker Qsi Gisler gestaltet worden ist. Christophe I. Egli, Räbevater 2023, und Markus Häfliger, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Baar, werden auf die Fasnacht 2023 zurückblicken. Wichtiges Traktandum ist zudem die Abstimmung über die Durchführung der Räbefasnacht 2024. Das Resultat dürfte wie immer einstimmig ausfallen.

Die Generalversammlung ist die ideale Gelegenheit für alle Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, um sich gegenseitig auszutauschen und auf die Räbefasnacht 2024 anzustossen. Für Speis und Trank ist gesorgt. Türöffnung im Gemeindesaal ist um 19 Uhr, die Versammlung beginnt um 20 Uhr. Nach dem offiziellen Teil spielt die Guggenmusik Belcantos auf.

 

Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar: Donnerstag, 16. November 2023, Gemeindesaal Baar. Türöffnung 19 Uhr, Versammlungsbeginn 20 Uhr. Danach Festbetrieb.

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Jetzt für den Umzug anmelden

Die Tage werden kürzer, die Vorfreude auf die Fasnacht wächst, die Guggenmusigen beginnen mit den Proben, die Wagenbaugruppen wählen ihre Sujets aus – damit sie für den grossen Umzug vom Fasnachtssonntag, 11. Februar 2024 bereit sind. Wir freuen uns auf einen erneut bombastischen Umzug mit hoffentlich über 50 Nummern. Weil die Räbefasnacht in die Schulferien fällt, organisiert die Fasnachtsgesellschaft Baar auch den Kinderumzug vom Fasnachtsmontag, 12. Februar 2024. Für beide Umzüge kann man sich ab sofort und bis spätestens 16. November 2023 anmelden. Unten findet ihr die wichtigsten Informationen und Bestellformulare. Bei Fragen gibt Umzugschef Simon Imbach (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) gibt gerne Auskunft.

 

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Ein Räbevater löst den anderen als Jasskönig ab

Am 9. Räbechüng-Jasscup vom 10. März 2023 dominierten die Räbeväter: Unter den ersten Fünf klassierten sich vier Fasnachtsoberhäupter. Der Beste war René III. Simmen.

Es war ein Kopf an Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für René III. Simmen. Der Räbevater von 2015 konnte sich am 9. Räbechüng-Jasscup vom 10. März 2023 im Räbechäller mit 4322 Punkten knapp vor Erich I. Andermatt, Räbevater im Jahr 2019, durchsetzen. Andermatt hatte nach vier Jassrunden à 12 Partien mit 4265 Punkten knapp das Nachsehen. René III. Simmen erreichte einen Durchschnitt von über 90 Punkten pro Partie. Entsprechend durfte er sich als verdienter Sieger und Nachfolger von Räbevater Pirmin I. Andermatt feiern lassen. Der Vorjahressieger klassierte sich auf dem 28. Rang. Das Podest komplettierte Erika Savary mit 4194 Zählern. Sie brach in eine Phalanx von Räbevätern ein. Denn auf Rang 4 folgte mit Albert II. Wismer der Räbevater 2009, der sich knapp vor Martin I. Hotz, Räbevater 2003, durchsetzen konnte.

 

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René III. Simmen (rechts) erhält aus den Händen von Jasscup-Organisator Marcel Feuchter die Siegtrophäe.

 

Am anderen Ende der 36 Positionen umfassenden Rangliste klassierte sich Marcel Wobmann. Der frühere Lakai und langjährige Räbechüngball-Organisator belegte am 8. Räbechüng-Jasscup noch den hervorragenden 2. Rang. Dieses Jahr lief es ihm jedoch überhaupt nicht. Mit 3342 Punkten reihte er sich hinter Eliane Müller, die vor zwei Jahren umjubelte Siegerin des Jasscups war, an letzter Stelle ein. Marcel Wobmann musste damit die «Schlusslicht-Laterne» nach Hause tragen, die im vergangenen Jahr an Marco Fischer gegangen war, der den Räbechüng-Jasscup seit vielen Jahren gemeinsam mit Räbevater Marcel Feuchter organisiert. Am 10. Räbechüng-Jasscup vom 22. März 2024 wird Marcel Wobmann alles daransetzen, das Schlusslicht einem anderen Jasser oder einer anderen Jasserin zu überreichen.

 

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Für Marcel Wobmann (links) gab es das Jasscup-Schlusslicht.

 

So engagiert die Jasserinnen und Jasser jeweils am Werk sind, so wichtig ist auch die Geselligkeit. Wenn die letzte Karte auf dem Tisch gelandet ist, ist im Räbechäller noch lange nicht Feierabend. Bis weit nach Mitternacht wurde gefeiert und auf die gelungene Räbefasnacht 2023 zurückgeblickt.

 

Rangliste

Impressionen

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Verkehrseinschränkungen während der Fasnacht

Während der Räbefasnacht Baar kommt es vom Samstag, 18. Februar, ab 16.00 Uhr bis am Montag, 20. Februar, ca. 24.00 Uhr sowie am Dienstag, 21. Februar, ab 18.00 Uhr bis Mittwoch, 22. Februar, ca. 03.00 Uhr zu verschiedenen Verkehrseinschränkungen:

  • Die Rathausstrasse und die Dorfstrasse sind während diesen Zeiten vom Kreuzplatz bis zur Einmündung Bahnhofstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt.
  • Die Parkplätze entlang der Dorfstrasse und der Bahnhofstrasse dürfen während diesen Zeiten nicht benutzt werden.

Am Sonntag, 19. Februar, findet der grosse Fasnachtsumzug statt. Die Umzugsroute führt vom Büelplatz über die Marktgasse und den Kreuzplatz die Neugasse hinunter, danach hinauf zum Bahnhofplatz über die Bahnhofstrasse und die Dorfstrasse zum Rathaus. Ab 13.00 Uhr stellen sich die Umzugsnummern auf der Langgasse von der Brauerei bis zum Büelplatz auf. Das Dorf ist von 12.00 bis ca. 18.00 Uhr für jeglichen Verkehr grossräumig gesperrt. 

Am Montag, 20. Februar, findet der Kinderumzug der Baarer Schulen statt. Die Umzugsroute führt vom Rathausplatz über die Dorf- und die Bahnhofstrasse auf den Bahnhofplatz und von dort weiter über den Kreuzplatz zur Marktgasse und zum Schulhaus Marktgasse. Ab ca. 13.30 Uhr wird der Umzug auf der Schulstrasse und der Inwilerstrasse bis zur Einmündung Leihgasse aufgestellt. Das Dorf ist von 12.00 bis ca. 18.00 Uhr für jeglichen Verkehr grossräumig gesperrt.

Am Dienstag, 21. Februar, findet der Schlussakt mit der Verbrennung des Räbechüng statt. Um ca. 18.00 Uhr beginnt auf dem Rathausplatz das Fasnachtstreiben. Um 19.30 startet der Fackelumzug, anschliessend wird der Räbechüng verbrannt. Die Rathaus- und Dorfstrasse bis zur Einmündung der Bahnhofstrasse sind für jeglichen Verkehr gesperrt.

Auf den ZVB-Linien 3, 4, 14, 31, 32, 34 und 36 sowie auf der Postautolinie 280 kommt es zu Einschrän­kungen bzw. Umleitungen. Bitte beachten Sie die Hinweise an den jeweiligen Haltestellen.

Die Parkplätze werden auch an der Fasnacht bewirtschaftet. Benützen Sie bitte die öffentlichen Verkehrsmittel.

Auf der ganzen Umleitungsroute dürfen keine Fahrzeuge parkiert werden. Fehlbare Fahrzeuglenker werden gebüsst oder, im Falle einer Behinderung, abgeschleppt.

Am Montag kann das Parkhaus Gotthard nur über die Sackgasse erreicht werden. Ab Umzugsbeginn ist der Bahnhofplatz für jeglichen Verkehr gesperrt.

Die Fasnachtsgesellschaft Baar dankt mit einem dreifachen Räbedibum fürs Verständnis.

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Wir freuen uns mit dem neuen Räbevater

Inthronisation von Christophe I. Egli vom Samstag, 28. Januar 2023, im Gemeindesaal Baar
Türöffnung um 19.00 Uhr; Fackelumzug um 19.30 Uhr; Beginn Ex- und Inthronisation um 20.00 Uhr

 

Die lange Wartezeit hat ein Ende: Am Samstag, 28. Januar 2023, wird der designierte Räbevater Christophe I. Egli in sein Amt eingesetzt. Bereits vor rund einem Jahr hätte es so weit sein sollen. Das Coronavirus machte den Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern damals (und wie schon im Jahr zuvor) einen Strich durch die Rechnung. Die Inthronisation musste abgesagt werden. Doch nun endet die Amtszeit von Räbevater Peter II. Langenegger endgültig. Er wird die Insignien der fasnächtlichen Macht abgeben und auf dem Thron Platz machen für das neue Fasnachtsoberhaupt.

Peter II. Langenegger wird um 19.30 Uhr seinen letzten grossen Auftritt haben: Von der Rathus-Schüür ziehen er und sein Hofstaat, die Gilde der Räbeväter, die Räbegäuggel und viele Fasnächtler mit Fackeln durch die Räbemetropole. Anschliessend finden im Gemeindesaal die Ex- und die Inthronisation statt. Die Huldigungen für Christophe I. Egli werden bis tief in die Nacht dauern – ganz nach dem Motto des neuen Räbevaters «Mir gönd no lang nöd hei.» Türöffnung im Gemeindesaal ist um 19 Uhr. Als Eintrittsticket gilt eine Silber-, Gold- oder Gönnerplakette der Räbefasnacht Baar, die selbstverständlich vor Ort gekauft werden können.

Mit der Inthronisation von Christophe I. wird die Räbefasnacht 2023 so richtig lanciert. Danach folgen die Höhepunkte Schlag auf Schlag. Am 11. Februar 2023 findet nach drei Jahren Unterbruch wieder ein Räbechüngball statt. Für den Kostümball im Gemeindesaal sind noch ein paar wenige Tickets erhältlich. Anmeldungen können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gerichtet werden. Der Eintritt kostet 99 Franken (inklusive Apero und Festmenü). Eine Woche später wird mit der Aamuesetä und der grossen Konfettischlacht die Hauptfasnacht lanciert. Am Sonntag, 19. Februar 2023 steht der grosse Fasnachtsumzug auf dem Programm. Tags darauf sind die Schulkinder an der Reihe. Am Dienstag, 21. Februar 2023, wird die Fasnacht mit der Verbrennung des Räbechüng beendet.

 

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Die Fasnacht als Chindergäuggel erleben

Ab sofort können sich Kinder als Chindergäuggel für die Räbefasnacht 2023 anmelden. Chindergäuggel können am grossen Fasnachtsumzug vom Sonntag, 19. Februar 2023, am Kinderumzug vom Montag, 20. Februar 2023 und am Fackelumzug und der Räbechüngverbrennung vom Dienstag, 21. Februar 2023, teilnehmen. Anmeldeschluss ist der 10. Februar 2023.

Weitere Informationen zu den Chindergäuggeln und das Anmeldeformular gibt's hier.

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Jetzt Plakette und Tribünenticket sichern

Ab sofort sind die Plaketten der Räbefasnacht 2023 sowie Tickets für die Tribüne am Umzug vom Fasnachtssonntag, 19. Februar 2023, erhältlich. Beides macht sich als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum hervorragend.

 

Der Räbechüng ist bereit für die Fasnacht: So beschreibt der Baarer Grafiker Qsi Gisler die Plakette für die Räbefasnacht 2023. Der Räbechüng freut sich endlich wieder auf eine normale Fasnacht und strahlt Baarer Festfreude aus. Qsi Gisler hat bereits die Solidaritätsplakette für die Corona-Fasnacht 2021 und die Plakette für das 75-Jahr-Jubiläum der Räbefasnacht und der Fasnachtsgesellschaft Baar im Jahr 2022 gestaltet. Sein dritter Wurf überzeugt einmal mehr. Die Plakette wird mit viel Handarbeit in der Schweiz von der Firma Prägetech hergestellt. Eine Plakette durchläuft in der Herstellung einen längeren Prozess mit mehreren Stationen: stanzen, prägen, schneiden, schwärzen, bürsten, vergolden oder versilbern, kleben, bändeln und verpacken.

Die Plaketten sind ab sofort in drei Versionen erhältlich: in Silber, in Gold sowie mit grosser Grundplatte als Gönnerplakette. Die Silberplakette ist mit einem Bändel versehen und kostet 15 Franken. Die goldene Version ist ebenfalls mit einer Kordel bestückt und kostet 30 Franken. Die Gönnerplakette für 100 Franken kann mit einer edlen Kette um den Hals gehängt werden. Die Plaketten berechtigen zum freien Eintritt an den beiden Umzügen vom Fasnachtssonntag, 19. Februar 2023, und vom Fasnachtsmontag, 20. Februar 2023. Der Erlös aus dem Plakettenverkauf kommt vollumfänglich der Räbefasnacht Baar zugute. Gekauft werden können die Plaketten an folgenden Vorverkaufsstellen:

  • Heinrich Innenausstattung, Marktgasse 9, Baar
  • Radler Raum & Design, Dorfstrasse 23/25, Baar
  • Rathausapotheke, Dorfstrasse 3, Baar
  • Kiosk Rathausplatz, Dorfstrasse 2, Baar
  • Braui-Markt, Langgasse 41, Baar

 

Gönnerplakette 2023 1080x1080

Den Umzug sitzend geniessen

Ebenfalls ab sofort sind Tickets für die Tribüne am grossen Fasnachtsumzug vom 19. Februar 2023 erhältlich. Die Tribüne bietet Platz für rund 200 Personen und den besten Ausblick auf die rund 50 Nummern des Fasnachtsumzugs. Möglich macht dies die grosszügige Unterstützung durch die Gönnervereinigung Pro Räbefasnacht. Die Fasnachtsgesellschaft Baar bedankt sich für diese Unterstützung.

Ein Platz auf der Tribüne am Fasnachtssonntag, 19. Februar 2023, kostet 50 Franken. Dafür gibt es nicht nur einen reservierten Sitzplatz, sondern auch ein Willkommens-Cüpli sowie eine wärmende Wolldecke. Ein Moderator kommentiert das Geschehen auf der Strasse und erzählt Wissenswertes über die Wagenbaugruppen, Guggenmusigen und Zünfte oder über Räbevater Christophe I. Egli, der in seiner Kutsche durch die Räbemetropole fahren wird. Eine Plakette der Räbefasnacht Baar ist wie üblich am Umzug auch auf der Tribüne Pflicht. Die Tribüne steht auch am Fasnachtsmontag, 20. Februar 2023, für Fasnachtsfreunde bereit. Der Sitzplatz ist gratis, allerdings ist das Tragen einer Silber-, Gold- oder Gönnerplakette Pflicht.

Wer sich bereits jetzt für den Fasnachtssonntag, 19. Februar 2023, einen Platz auf der Tribüne sichern will, kann im Vorverkauf ein Ticket erstehen. Tribünentickets sind erhältlich bei Heinrich Innenausstattung an der Marktgasse 9 und bei Radler Raum & Design an der Dorfstrasse 23/25.

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Reto Herger übergibt das Präsidium an Markus Häfliger

An der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar vom 24. November 2022 wurde mit Markus Häfliger ein neuer Präsident gewählt. Sein Vorgänger Reto Herger wurde für seine Verdienste zum Ehrenpräsidenten ernannt.

 

Nach zwei Jahren ohne eine richtige Räbefasnacht mit Inthronisation, Umzügen und Räbechüng-Verbrennung ist die Vorfreude auf die Fasnacht 2023 gross. Das war an der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar vom 24. November 2022 im Gemeindesaal Baar deutlich zu spüren. Die rund 100 Anwesenden beschlossen einstimmig die Durchführung der Räbefasnacht 2023 und stimmten im Verlauf des Abends mehrmals das Räbedibum-Lied an.

In seinem Jahresrückblick liess Präsident Reto Herger die aussergewöhnliche Fasnacht 2022 Revue passieren. Statt der klassischen Räbefasnacht konnte für drei Tage das Fasnachtsdorf auf die Beine gestellt werden. Ebenso blickte er zurück auf das Jubiläumsfest «75 Jahre Räbefasnacht» vom 17. September 2022. Reto Herger tat dies mit einer grossen Portion Wehmut. Für ihn war es der letzte Jahresbericht. Der langjährige Präsident hatte auf die Generalversammlung 2022 seinen Rücktritt angekündigt. Der begeisterte Fasnächtler war acht Jahre lang Präsident, zuvor war er zwei Jahre lang Plakettenchef. Vor seiner Zeit im Vorstand begleitete er ein Dutzend Jahre lang als Tambour den Räbevater durch die Fasnacht. Für dieses lange Engagement zugunsten der Räbefasnacht wurde Reto Herger zum Ehrenpräsidenten ernannt.

 

MM GV Fasnachtsgesellschaft Mittel

Reto Herger (rechts) übergibt das Präsidium der Fasnachtsgesellschaft an Markus Häfliger.

 

Sein Nachfolger ist kein Unbekannter: Markus Häfliger ist seit mehreren Jahren Gäuggelchef im Vorstand und war zuletzt als Vizepräsident auch Reto Hergers Stellvertreter. Er wurde mit Applaus zum neuen Präsidenten gewählt. Neuer Gäuggelchef und damit Nachfolger von Markus Häfliger wird Stefan Steck. Ihren Rücktritt bekannt gegeben haben auch Kassierin Andrea Burri und Kostümchefin Steffi Gardi. Beide wurden für ihre Verdienste geehrt. Neben Stefan Steck wurde Judith Marty neu in den Vorstand gewählt. Sie zeichnet neu für die Finanzen der Fasnachtsgesellschaft verantwortlich. Das Amt der Kostümchefin bleibt vakant.

Für ihre Verdienste für die Räbefasnacht wurden Marcel Wagner, Adrian Rogger und Reto Kalkhofer mit der Silbernadel ausgezeichnet. Marcel Wagner war während elf Jahren Präsident der Wagenbaugruppe Rumpelstilz. Adrian Rogger ist seit 20 Jahren Mitglied der Guggenmusik Belcantos, hat den Verein Don Camillos ins Leben gerufen und engagiert sich seit vielen Jahren für die Schränzegg. Reto Kalkhofer wurde als Präsident der Schränzegg geehrt.

Einen Auftritt auf der Bühne hatte auch der designierte Räbevater Christophe I. Egli. Er durfte sich dem Räbevolk bereits vor einem Jahr präsentieren. Die Inthronisation musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Nun hat die Warterei für ihn ein Ende. Er wird am Samstag, 28. Januar 2023, im Gemeindesaal feierlich inthronisiert werden. Die Räbefasnacht findet vom Samstag, 18. bis Dienstag, 21. Februar 2023 statt.

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Jetzt für den Umzug 2023 anmelden

Die letzten beiden Jahre konnte am Fasnachtssonntag kein grosser Umzug durchgeführt werden. Das soll sich im Jahr 2023 ändern. Am 19. Februar 2023 sollen wieder wie vor der Pandemie rund 50 Wagenbaugruppen, Zünfte und Guggenmusigen durch das Baarer Dorf ziehen – bestaunt und beklatscht von tausenden Menschen am Strassenrand. Ihr wollt am Umzug 2023 dabei sein? Dann meldet euch mit den untenstehenden Anmeldeformularen an. Umzugschef Simon Imbach (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) gibt gerne Auskunft bei Fragen.

 

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Pirmin Andermatt ist der neue Jasskönig

Eliane Müller ist entthront: Am 8. Räbechüng-Jasscup konnte Räbevater Pirmin I. Andermatt am meisten Punkte sammeln und 35 Jasserinnen und Jasser hinter sich lassen. 

4087 Punkte standen am Freitag, 25. März 2022, nachts um 23 Uhr im Räbechäller auf dem Zettel von Räbevater Pirmin I. Andermatt. Damit sammelte er in den vier Jassrunden am meisten Zähler, durfte sich am 8. Räbechüng-Jasscup als Sieger feiern lassen und den Wanderpokal sowie einen Gutschein für das Restaurant Maienrisli mit nach Hause nehmen. Mit diesem hervorragenden Resultat liess er den früheren Lakai und langjährigen Räbechüngball-Organisator Marcel Wobmann um 8 Punkte hinter sich. Den Bronzeplatz sicherte sich mit Karl Betschart (4058 Punkte) ein weiterer Räbevater. Eliane Müller, die sich im September 2021 am 7. Räbechüng-Jasscup durchgesetzt hatte, konnte ihren Titel wegen anderweitiger Verpflichtungen nicht verteidigen. Am 10. März 2023 hat sie am 9. Räbechüng-Jasscup die Chance, sich zu revanchieren. 

Am Räbechüng-Jasscup ist es Tradition, dass keine Jasserin und kein Jasser mit leeren Händen nach Hause geht. So durften alle 36 Jasserinnen und Jasser einen Preis mitnehmen. Neben dem Sieger erhält auch der Letztplatzierte einen besonderen Preis. Die weisse Laterne macht sich zwar in jedem Wohnzimmer gut, trotzdem erinnert sie jeweils daran, dass man beim Räbechüng-Jasscup die Rangliste von hinten angeführt hat. In den sauren Apfel musste dieses Mal Marco Fischer beissen, der den Jasscup seit vielen Jahren zusammen mit Räbevater Marcel Feuchter organisiert. Er sprang für einen kurzfristig ausgefallenen Jasser ein und wurde dafür schlecht belohnt. Räbevater Marcel de Sepibus, der im September die Laterne in Empfang nehmen durfte, belegte dieses Mal den 21. Rang.

Doch letztlich geht es am Räbechüng-Jasscup nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um geselliges Beisammensein. Und das konnte im gemütlichen Gewölbe des Räbechällers ausgiebig gepflegt werden. Es war spürbar, dass nach der Aufhebung der meisten Corona-Schutzmassnahmen alle auf Anlässe wie den Räbechüng-Jasscup gewartet haben.

 

2022 03 25 Raebechueng Jasscup Startbild

 

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Rangliste

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Ein dreifaches Räbedibum für alle Fasnachtsbegeisterten

Die Räbefasnacht 2022 musste ohne Umzug und ohne andere Traditionsanlässe stattfinden. Der Freude tat dies keinen Abbruch: Das Baarer Fasnachtsdorf hat sich als bunte, laute und vielfältige Alternative herausgestellt. Der Erfolg war riesig – dank vielen motivierten Vereinen und den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.

 

Am Fasnachtssonntag, 27. Februar, gab es auf dem Platz zwischen dem Rathaus und dem Gemeindesaal kein Durchkommen mehr. Das Baarer Fasnachtsdorf mit den verschiedenen Beizen und der Gemeindesaal war bei schönstem Baarer Festwetter proppenvoll. Auch am Samstag und Freitag konnten sich die verschiedenen beteiligten Vereine nicht über fehlendes Publikum beklagen. Man hat gespürt, dass nach einem Jahr ohne Fasnacht die Lust nach Guggensound, ausgelassener Stimmung und farbenfrohen Kostümen gross ist.

 

Ein grosses Dankeschön

Dass die aussergewöhnliche Fasnacht 2022 ein derartiger Erfolg geworden ist, verdanken wir zahlreichen Akteurinnen und Akteuren. Dazu zählen die Fasnachtsbeizen, die Guggenmusiker, die Wagenbauer und die anderen Fasnachtsvereine. Ein grosser Dank gebührt zudem der Firma Gebrüder Hodel AG, Pro Räbefasnacht und der Einwohnergemeinde Baar, die das Fasnachtstreiben massgeblich unterstützt haben. In diesen Dank eingeschlossen sind die vielen anderen Unternehmen, die in irgendeiner Form an der Fasnacht beteiligt sind. Ebenso ein grosses Merci an den gemeindlichen Werkdienst, der das Baarer Dorf einmal mehr fasnächtlich dekoriert und innert weniger Stunden wieder aufgeräumt hat.

 

Fasnachtsfreude pur

Doch was wäre eine Fasnacht ohne die unzähligen Besucherinnen und Besucher, die – manchmal allein oder zu zweit, zum Teil aber auch in grösseren, fantasievoll verkleideten Gruppen – das Baarer Fasnachtsdorf belebt haben. Dazu zählen auch gerade jene kostümierten Fasnachtsbegeisterten, die am einmalig durchgeführten Kostümwettbewerb der Fasnachtsgesellschaft teilgenommen haben. Als Sieger ging die Gruppe Fasi-On aus Steinhausen aus dem Wettbewerb hervor. Die bunt gemischte Truppe in Baywatch-Verkleidungen konnte in Sachen Kreativität, Festtauglichkeit, beim Konfettiweitwurf oder bei der Räbedibum-Performance die Jury am meisten überzeugen. Den Siegern winkt 2023 ein besonderes Fasnachtserlebnis.

 

Vorfreude auf die Räbefasnacht 2023

So aussergewöhnlich und so schön die Fasnacht 2022 war, so freut sich die Fasnachtsgesellschaft Baar doch darauf, wenn im Jahr 2023 wieder eine Räbefasnacht im traditionellen Rahmen – mit Räbevater, Umzügen, Aamuesetä und Chüngverbrennung – stattfinden kann. Die Fasnachtsbegeisterung wird nach diesem aussergewöhnlichen Fasnachtsjahr sicherlich nochmals grösser werden. Mit einem dreifachen Räbedibum!

 

Fasnachtsimpressionen 2022

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Der Räbegäuggel grüsst aus der [KUNSTkabine]

Grosse Ehre für die Fasnachtsgesellschaft: Im Pop-up-Museum [KUNSTkabine] ist am Sonntag, 20. Februar 2022, eine Ausstellung zum 75-Jahr-Jubiläum der Räbefasnacht Baar eröffnet worden. An der Vernissage hatte die Gugge Fidelios einen ihrer letzten Auftritte.

 Die [KUNSTkabine] auf dem Bahnhofplatz beherbergt seit rund einem Jahr kleine, aber feine Kunstausstellungen. Nun ist die ehemalige Telefonzelle der Räbefasnacht Baar gewidmet. Ein Räbegäuggel lacht auf den Platz hinaus und grüsst die Passantinnen und Passanten. Zu sehen sind weitere Exponate aus dem Archiv der Fasnachtsgesellschaft. Auf den Glaswänden wird die Geschichte in aller Kürze rekapituliert.

Am Sonntag, 20. Februar 2022, wurde mit geladenen Gästen die Vernissage gefeiert. Gemeindepräsident Walter Lipp durfte mehrere Räbeväter, Delegationen der Fröschenzunft Ebel und der Fasnachtsgesellschaft Faschall Allenwinden und selbstverständlich Mitglieder der Fasnachtsgesellschaft Baar willkommen heissen. Auch zahlreiche weitere Gäste erwiesen der Räbefasnacht die Ehre. Für die musikalische Unterhaltung war die Gugge Fidelios besorgt. Die Urgesteine der Baarer Fasnacht dürfen heuer ihr 60-jähriges Bestehen feiern. Gleichzeitig ist die Fasnacht 2022 unter dem Motto «Schön war die Zeit» die letzte. Die Fidelios lösen sich danach auf.

Die Ausstellung in der [KUNSTkabine] ist bis Mitte Mai 2022 zu sehen. Ein Besuch lohnt sich.

Impressionen von der Vernissage

Medienmitteilung der Gemeinde Baar

 

2022 02 20 Kunstkabine Vernissage 19

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Die Geburtstagsfeier wird verschoben

Das am 19. Februar 2022 geplante Jubiläumsfest «75 Jahre Räbefasnacht» findet neu am Samstag, 17. September 2022, statt. Auch die Inthronisation des designierten Räbevaters wird verschoben. Die Fasnachtsplakette hingegen ist ab sofort erhältlich.

 

Lange sah es sehr gut aus für das Jubiläumsfest «75 Jahre Räbefasnacht». Im Dezember 2021 begann jedoch das Zittern, als die Corona-Zahlen stiegen und die Massnahmen verschärft wurden. Zwar wäre die am 19. Februar 2022 geplante Geburtstagsfeier der Räbefasnacht Stand heute mit der 2G+-Regel durchführbar. Trotzdem hat sich das Organisationskomitee entschieden, die Feier zu verschieben. Die Planungsunsicherheit ist zu gross, zudem wäre die Festfreude getrübt.

Neu findet das Jubiläumsfest am Samstag, 17. September 2022, in der Waldmannhalle statt. Bereits gekaufte Tickets sind auch am neuen Datum gültig. Das Konzept bleibt dasselbe: Für 75 Franken gibt es ein Jubiläumsticket. Neben dem Eintritt ist ein dreigängiges Festmenü (ohne Getränke) inbegriffen. Das Partyticket für 25 Franken berechtigt zum Eintritt. Tickets können auf www.raebefasnacht.ch/75/tickets erworben werden. Auch das Programm wird weitgehend dasselbe sein.

 

Auch die Inthronisation wird vertagt

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch das Programm der regulären Räbefasnacht. Die Umzüge vom Fasnachtssonntag, 27. Februar 2022, und vom Montag, 28. Februar 2022, sind bereits seit Ende November abgesagt. Auch die Inthronisation des designierten Räbevaters Christophe I. Egli vom Samstag, 5. Februar 2022, wird nicht stattfinden können. Die Gründe sind dieselben, die zur Verschiebung des Jubiläumsfests geführt haben. Es wird nun eine alternative Lösung für eine Amtsübergabe während des Sommerhalbjahrs gesucht. Da es an der Räbefasnacht 2022 kein neues Oberhaupt geben wird, wird auch die Verbrennung des Räbechüng vom Fasnachtsdienstag aus dem Fasnachtskalender gestrichen. Ob und in welcher Form trotz Pandemie eine kleine, aber feine Räbefasnacht stattfinden kann, wird im Verlauf des Januars entschieden.

 

Die Plakette ist ab sofort erhältlich

Obwohl die Jubiläums-Räbefasnacht 2022 nicht im gewohnten Rahmen stattfinden kann, gibt es eine Fasnachtsplakette. Das Werk des Baarer Grafikers Qsi Gisler zeigt einen Räbegäuggel und passend zum Jubiläumsjahr die Zahl 75. Die Plakette ist in drei Versionen erhältlich. Die Gönnerplakette mit Kette kostet 100 Franken, die Goldplakette mit Kordel kann für 30 Franken erstanden werden, die Silberplakette mit Kordel für 15 Franken. Erhältlich sind die Plaketten in den folgenden Baarer Geschäften: Radler Raum & Design, Dorfstrasse 23/25 / Heinrich Innenausstattung AG, Marktgasse 9 / Rathausapotheke, Dorfstrasse 3 / Kiosk Rathausplatz, Dorfstrasse 2 / Braui-Markt, Langgasse 41 / Tomic AG, Lättichstrasse 19.

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Die Räbefasnacht 2022 wird aussergewöhnlich

An der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar vom 24. November haben die Mitglieder die Durchführung der Räbefasnacht 2022 beschlossen. Diese wird aber anders aussehen als gewohnt.

 

Jedes Jahr stimmen die Mitglieder der Fasnachtsgesellschaft Baar an der Generalversammlung darüber ab, ob die Räbefasnacht durchgeführt werden soll. Das Resultat ist jeweils meist im Voraus klar. Das war an der diesjährigen GV vom 24. November nicht anders. Ohne Gegenstimme wurde beschlossen, dass die Räbefasnacht 2022 stattfinden soll. Die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler trotzen der Pandemie – im Wissen darum, dass die Fasnacht etwas anders aussehen wird als üblich. Präsident Reto Herger informierte die rund 80 Mitglieder im Gemeindesaal darüber, was an der Räbefasnacht geplant ist. Gemäss dem Stand an der Generalversammlung werden die Inthronisation (5. Februar 2022) im Gemeindesaal sowie das Jubiläumsfest «75 Jahre Räbefasnacht» (19. Februar 2022) in der Waldmannhalle mit Zertifikatspflicht durchgeführt. Dasselbe gilt voraussichtlich für die Bälle im Gemeindesaal und für die verschiedenen Fasnachtsbeizen wie die Schränzegg. Die Fasnachtsgesellschaft geht zudem davon aus, dass Anlässe wie die Aamuesetä mit Konfettischlacht und die Chüngverbrennung in irgendeiner Form – wohl mit Zertifikatspflicht - durchführbar sind. Der grosse Fasnachtsumzug vom Sonntag hingegen wird mit den heute geltenden Schutzmassnahmen nicht stattfinden können. Am 2. Dezember hat der Kanton Zug zusätzliche Restriktionen wie eine Maskenpflicht in Innenräumen beschlossen. Diese sind voraussichtlich bis am 20. Februar 2022 in Kraft. Ab dem 6. Dezember gelten zudem auf Bundesebene verstärkte Corona-Massnahmen. Die neuen Verordnungen haben Auswirkungen auf die Inthronisation, das Jubiläumsfest und die Räbefasnacht. Der Vorstand der Fasnachtsgesellschaft wird noch im Dezember über die Folgen dieser neuen Regeln auf die Planung der Räbefasnacht diskutieren.

 

Ein Fasnachtsdorf ums Schulhaus Marktgasse?

Die Fasnachtsgesellschaft prüft deshalb Alternativen. Im Fokus der Abklärungen steht die Idee eines Fasnachtszentrums mit Zertifikatspflicht rund um das Schulhaus Marktgasse mit dem Gemeindesaal. In diesem abgesperrten Gelände könnten wohl alle Anlässe wie die Aamuesetä und die Chüngverbrennung durchgeführt und alle Fasnachtsbeizen untergebracht werden. Möglich wären auch mehrere dezentrale Fasnachtsplätze. So oder so ist es das Ziel der Fasnachtsgesellschaft, in irgendeiner corona-konformen Weise, Fasnachtstreiben im Dorf zu ermöglichen. Die Fasnachtsgesellschaft wird nun mit den Beizenbetreibern und den Guggenmusigen, die im Gemeindesaal einen Ball organisieren, zusammensitzen. Umsetzbar ist eine alternative Fasnacht nur, wenn sich alle Fasnachtsvereine beteiligen.

 

Der Vorstand wird verjüngt

Corona war aber nicht das alleinige Thema an der Generalversammlung. Nachdem die letzte GV nur virtuell durchgeführt werden konnte, nutzte die Fasnachtsgesellschaft die Chance, um verpasste Verabschiedungen nachzuholen. So wurden die Vorstandsmitglieder Claudia Isenschmid und Urs Odermatt, die im vergangenen Jahr zurückgetreten waren, geehrt. Dieses Jahr hat Umzugschef Marco Fischer seinen Rücktritt bekanntgegeben. Neu in den Vorstand gewählt wurden Martin Steiger als Aussen-Zeremonius und Simon Imbach als Umzugschef. Die restlichen Vorstandsmitglieder und Präsident Reto Herger wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Neuer Räbevater, neuer Wein, neue Plakette

Einen seiner letzten Auftritte vor seinem Räbevolk hatte Räbevater Peter II. Langenegger. Er wurde für seine Verdienste für die Räbefasnacht zum Ehrenmitglied ernannt. Sein designierter Nachfolger Christophe I. Egli stellte sich den Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern vor. Er wird als Räbevater eine aussergewöhnliche Räbefasnacht erleben und darf mit einem neuen Fasnachtswein anstossen. Die Fasnachtsgesellschaft Baar lanciert zusammen mit der Fröschenzunft Ebel und der Fasnachtsgesellschaft Faschall Allenwinden einen Weiss- und einen Rotwein in fasnächtlichem Design. Es ist dies die zweite Zusammenarbeit der drei Baarer Fasnachtsvereine, nachdem an der Fasnacht 2021 gemeinsam eine Solidaritätsplakette herausgegeben worden ist. Der Baarer Fasnachtswein wird an den Anlässen der drei Fasnachtsvereine ausgeschenkt und kann im Braui-Märt gekauft werden. Gestaltet wurde die Fasnachtsweinetikette vom Baarer Grafiker Qsi Gisler. Aus seiner Feder stammt auch die diesjährige Fasnachtsplakette. Sie zeigt einen Räbegäuggel und die Zahl 75 für das 75-jährige Jubiläum der Räbefasnacht Baar. Noch nicht ganz so lang engagieren sich Cora Schumpf und Reto Elmiger für die Fasnacht. Die beiden wurden für ihre Verdienste mit der Silbernadel ausgezeichnet. Cora Schumpf wirkt seit vielen Jahren im OK der Kinderfasnacht mit. Reto Elmiger war Mitglied des Räbechüngball-OK.

 

Die Vorfreude ist gross

Nachdem die Räbefasnacht 2021 abgesagt werden musste, ist der Fasnachts-Hunger der Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler spürbar. Es herrscht Einigkeit, dass eine Absage der Räbefasnacht 2022 nicht in Frage kommt. In die gleiche Kerbe hieb Gemeindepräsident Walter Lipp, der als Präsident dem OK des Jubiläumsfests «75 Jahre Räbefasnacht» vorsteht. Er stellte das Programm der Geburtstagsparty vom 19. Februar 2022 in flammenden Worten vor und weckte die Lust auf ein rauschendes Fest in der Waldmannhalle. Die Bereitschaft, eine etwas andere Fasnacht auf die Beine zu stellen, ist vorhanden. Wie sehr die Fasnacht vermisst wird, zeigte einerseits die Inbrunst, mit der mehrmals das «Räbedibum»-Lied angestimmt wurde und andererseits die Begeisterung angesichts des Auftritts der Guggenmusig Crescendos, die die GV mit kakophonischen Klängen abrundete.

 

Impressionen von der Generalversammlung

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Christophe I. Egli wird neuer Räbevater

2022 Raebevater Christophe

 

Die Gerüchteküche hat gebrodelt, unzählige Namen wurden an den Stammtischen herumgereicht, überall wurde spekuliert, nun ist das Rätsel gelüftet: Christophe I. Egli ist der designierte Räbevater 2022. Der Architekt löst den Zimmermann Peter II. Langenegger ab. «Böckel», wie Peter II. in Freundeskreisen genannt wird, war Räbevater an der Fasnacht 2020. Im aktuellen Jahr musste die Räbefasnacht aufgrund der Corona-Pandemie ruhen. 2022 wird die Fasnacht wieder aufleben – mit einem frisch gebackenen Baarer Fasnachtsoberhaupt.

Christophe Egli wurde im Jahr 1967 geboren und ist Architekt und Immobilienmanager. Seit 2017 ist er Partner im Architekturbüro archetage mit Sitz an der Lättichstrasse 8. Für «Die Mitte» Baar sitzt er in der gemeindlichen Planungskommission. Und er war Mitglied im erweiterten OK des ESAF 2019. Lange Tage ist sich der designierte Räbevater also gewohnt. Dazu passt auch sein Fasnachtsmotto: «Mir gönd no lang nid hei.»

 

Raebevater

 

Das wird er erstmals an der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar am 24. November 2021 (19 Uhr im Gemeindesaal) unter Beweis stellen. Dort wird er sich dem Räbevolk präsentieren und sein Fasnachtsmotto vorstellen. Inthronisiert in sein hochscheissfeines Amt wird Christophe I. am Samstag, 5. Februar 2022, im Baarer Gemeindesaal. Ein erster Höhepunkt wartet am 19. Februar 2022 auf den designierten Räbevater: Dann feiern die Räbefasnacht und die Fasnachtsgesellschaft Baar ihr 75-jähriges Bestehen. Infos zum Fest gibts hier.

Unterstützt wird Räbevater Christophe I. in seinem hohen Amt von Räbemueter Gaby. Sie wird darauf achten, dass der Räbevater dann doch irgendwann einmal heimgeht und den nötigen Erholungsschlaf erhält. Das Baarer Räbevolk freut sich mit einem dreifachen Räbedibum auf eine farbenfrohe und feuchtfröhliche Räbefasnacht 2022 mit Christophe I. Egli.

 

2022 Raebevater Christophe mit Gaby

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Die Räbefasnacht 2022 findet statt

Gibt es eine Räbefasnacht 2022? Diese Frage stellen sich angesichts der nach wie vor andauernden Corona-Pandemie viele. Die Fasnachtsgesellschaft Baar wird alles daran setzen, dass wir vom 26. Februar bis 1. März 2022 eine Räbefasnacht feiern werden – vielleicht etwas anders und etwas kleiner als sonst. Sicher aber ist: eine komplette Absage wie 2021 wird es nicht geben. Die Fasnachtsgesellschaft ist im regen Austausch mit der Polizei, den kantonalen Behörden und der Gemeinde. Gemeinsam prüfen wir verschiedene Optionen, wie die Räbefasnacht durchgeführt werden kann. Auch wenn wir keine Glaskugel besitzen und deshalb nicht prophezeien können, wie sich die Situation im Februar 2022 präsentieren wird, sind trotzdem ein paar Eckpunkte bereits bekannt:

 

Inthronisation des Räbevaters, 5. Februar 2022, Gemeindesaal

Stand heute findet die Inthronisation statt. Der designierte Räbevater, der Peter II. Langenegger ablösen wird, steht in den Startlöchern. An der Inthronisation wird gemäss den heutigen Schutzbestimmungen eine Covid-Zertifikatspflicht gelten.

 

Jubiläumsfest «75 Jahre Räbefasnacht», 19. Februar 2022, Waldmannhalle

Das Jubiläumsfest findet mit einer Covid-Zertifikatspflicht statt. Das Programm steht, der Vorverkauf läuft. Weitere Infos und Tickets gibts hier.

 

Aamuesetä, 26. Februar 2022, Rathausplatz

Die Aamuesetä mit der grossen Konfettischlacht wird wahrscheinlich mit einer Covid-Zertifikatspflicht durchgeführt. Die Fasnachtsgesellschaft klärt derzeit ab, welche baulichen Massnahmen dafür nötig sind und ob allenfalls ein anderer Durchführungsort gesucht werden muss, um das Areal eingrenzen und die Zertifikate kontrollieren zu können.

 

Fasnachtsumzug, 27. Februar 2022, Dorfzentrum

Gemäss den heute geltenden Bestimmungen kann der Fasnachtsumzug nicht durchgeführt werden. Es ist entlang der Umzugsroute nicht möglich, eine Covid-Zertifikatspflicht durchzusetzen und zu kontrollieren. Die Fasnachtsgesellschaft prüft Alternativen wie einen Fasnachtsmarkt. Zudem ist es möglich, dass der Bundesrat bis im Februar 2022 die Zertifikatspflicht für Veranstaltungen abschafft. Dann könnte der Umzug ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Die Fasnachtsgesellschaft hat sich deshalb entschieden, die Ausschreibung für den Fasnachtsumzug zu starten. Wagenbauer, Fussgruppen und Guggenmusiken können sich für die Teilnahme am Umzug anmelden. Die Formulare sind hier aufgeschaltet.

 

Kinderumzug, 28. Februar 2022, Dorfzentrum

Der Kinderumzug wird von den Schulen Baar organisiert. Es gelten dieselben Bestimmungen wie für den Umzug vom Fasnachtssonntag. Ob der Kinderumzug durchgeführt wird, ist derzeit offen.

 

Räbechüng-Verbrennung, 1. März 2022, Rathausplatz

Es gelten dieselben Bedingungen wie für die Aamuesetä. Stand heute plant die Fasnachtsgesellschaft Baar die Chüng-Verbrennung in einem abgesperrten Areal mit Covid-Zertifikatspflicht.

 

Fasnachtsbälle, Fasnachtsbeizen und Beizenfasnacht

Die Fasnachtsbälle der Guggenmusiken, die Fasnachtsbeizen wie die Schränzegg und die Beizenfasnacht können mit Covid-Zertifikatspflicht durchgeführt werden. Über die Durchführung entscheiden die jeweiligen Organisatoren. Die Fasnachtsgesellschaft, die Guggenmusiken und die verschiedenen Fasnachtsvereine sind miteinander im Austausch und prüfen, wie die Covid-Zertifikatspflicht gemeinsam organisiert werden kann, damit die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler nicht in jedem Lokal erneut ihr Zertifikat vorweisen müssen.

 

 

Bezüglich der Durchführung der Räbefasnacht 2022 bestehen nach wie vor viele Unklarheiten. Die Fasnachtsgesellschaft Baar wird an der Generalversammlung vom Mittwoch, 24. November 2021 (19 Uhr, Gemeindesaal Baar; Versammlungsbeginn um 20 Uhr; es gilt Covid-Zertifikatspflicht) über den Stand der Vorbereitungen und die Schutzmassnahmen informieren.

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Der Räbechäller ist wieder geöffnet

Die Fasnachtsgesellschaft Baar geht einen weiteren Schritt zurück in die Normalität: Ab Oktober ist der Räbechäller wieder an zwei Freitagabenden pro Monat geöffnet. Das Wirtepaar Annabelle und Markus Häfliger hat sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen.

Bevor das Coronavirus das gesellschaftliche Leben lahmgelegt hat, war der Räbechäller einmal monatlich geöffnet. An einem Freitagabend bewirtete das Wirtepaar Annabelle und Markus Häfliger jeweils Gäste – Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sowie all jene, die die spezielle Atmosphäre im Gewölbekeller in der Kreuelburg geniessen möchten. Die Pandemie setzte dem Projekt «offener Räbechäller» ein jähes Ende. Nun wagt die Fasnachtsgesellschaft Baar den Neustart. Ab Oktober ist der Räbechäller wieder geöffnet – und zwar zweimal monatlich, jeweils am zweiten und am vierten Freitagabend.

Dabei setzen Annabelle und Markus Häfliger auf zwei unterschiedliche Konzepte. Am zweiten Freitagabend im Monat ist der Räbechäller von 17.00 bis 23.00 Uhr geöffnet. Angeboten werden verschiedene Getränke – vom edlen Rot- oder Weisswein über Bier bis hin zu Kaffee und Mineral. Zudem stillt ein kleines Snackangebot den gröbsten Hunger. Am vierten Freitagabend hingegen wird der Räbechäller zur Fonduestube. Auf Voranmeldung wird ein Fondue der Chäs-Hütte Rust aus Walchwil serviert. Dieses wird auf Wunsch angereichert mit Steinpilzen, Cornichons, Silberzwiebeln, Knoblauch und anderen Köstlichkeiten. Der Fondueplausch kostet pro Person 25 Franken (exklusiv Getränke). Wer ein Fondue im Räbechäller geniessen will, muss jeweils bis am Mittwoch vorher per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Plätze reservieren, damit die Käsemischung rechtzeitig bestellt werden kann.

Im Räbechäller gilt eine Covid-Zertifikatspflicht. Alle Gäste über 16 Jahre müssen ein gültiges Covid-Zertifikat sowie einen persönlichen Ausweis mit Bild (Identitätskarte, Pass) vorweisen. Dafür kann der Abend im Räbechäller – ob mit oder ohne Fondue – unbeschwert genossen werden.

 

Öffnungszeiten im Räbechäller

  • Freitag, 8. Oktober 2021, 17.00 bis 23.00 Uhr: normal geöffnet, ohne Voranmeldung
  • Freitag, 22. Oktober 2021, 17.00 bis 23.00 Uhr: Fondue-Abend, nur auf Voranmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Freitag, 12. November 2021, 17.00 bis 23.00 Uhr: normal geöffnet, ohne Voranmeldung
  • Freitag, 26. November 2021, 17.00 bis 23.00 Uhr: Fondue-Abend, nur auf Voranmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Freitag, 10. Dezember 2021, 17.00 bis 23.00 Uhr: normal geöffnet, ohne Voranmeldung
  • Freitag, 7. Januar 2022, 17.00 bis 23.00 Uhr: normal geöffnet, ohne Voranmeldung
  • Freitag, 21. Januar 2022, 17.00 bis 23.00 Uhr: Fondue-Abend, nur auf Voranmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Freitag, 11. Februar, 17.00 bis 23.00 Uhr: normal geöffnet, ohne Voranmeldung
  • Freitag, 25. Februar, 17.00 bis 23.00 Uhr: Fondue-Abend, nur auf Voranmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Freitag, 11. März 2022, 17.00 bis 23.00 Uhr: normal geöffnet, ohne Voranmeldung

Im Räbechäller gilt eine Covid-Zertifikatspflicht. Weitere Informationen auf www.raebefasnacht.ch/raebechaeller.

 

Download Flyer Räbechäller

Download Flyer Fondue-Abende im Räbechäller

 

Raebechaeller Flyer Oktober Maerz Fondue

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Eliane Müller ist die neue Jasskönigin

Frau folgt auf Frau: Eliane Müller gewinnt den 7. Räbechüng-Jasscup 2021 der Gilde der Räbeväter und löst damit Hedy Wismer ab. Der Schlusslicht-Wanderpreis geht an einen Räbevater.

Über anderthalb Jahre ist es her, als zum letzten Mal im Räbechäller die Jasskarten gemischt wurden. Am 5. April 2019 wurde Hedy Wismer am letzten Räbechüng-Jasscup zur Jasskönigin gekürt. Am Freitag, 10. September 2021, hat sie die Trophäe weitergegeben. An ihrer ersten Teilnahme am Räbechüng Jasscup überhaupt war Eliane Müller nicht zu schlagen. Sie gewann mit 4092 Punkten vor Annelies Stebler (4013) und Albert Wismer (3992) und darf den Wanderpokal sowie einen Gutschein vom Restaurant Maienrisli mit nach Hause nehmen.

 

2021 09 10 Räbechüng Jasscup 27

Jasscup-Organisator Marcel Feuchter mit der strahlenden Siegerin Eliane Müller.

 

Insgesamt nahmen 28 Jasserinnen und Jasser am 7. Räbechüng Jasscup im Räbechäller teil. Sie alle mussten ein Covid-Zertifikat vorweisen. Mit leeren Händen musste niemand den Heimweg antreten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ein «Überlebenspaket» sowie Jasskarten, um zu Hause ihre Jassfertigkeiten zu verbessern. Am meisten Nachholbedarf hat Marcel de Sepibus. Der Räbevater 2016 belegte den 28. und letzten Platz. Er darf das «Schlusslicht», den Wanderpreis für den schlechtesten Jasser, zu Hause hüten.

Auf den nächsten Räbechüng-Jasscup müssen die Jasserinnen und Jasser nicht erneut anderthalb Jahre warten. Die achte Durchführung findet am 25. März 2022 erneut im Räbechäller statt.

 

Rangliste

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3000 Franken für Baarer Fasnachtsvereine

Die Baarer Fasnacht 2021 fiel der Corona-Pandemie zum Opfer. Mit einer Solidaritätsplakette schufen die Fasnachtsgesellschaft Faschall Allenwinden, die Fröschenzunft Ebel und die Fasnachtsgesellschaft Baar eine bleibende Erinnerung an die aussergewöhnliche Fasnacht. Die Aktion konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden.

 

An einer normalen Fasnacht ist es unmöglich, alle Konfetti zu zählen, die während den schönsten Tagen des Jahres in Baar durch die Luft wirbeln. Es müssen Hunderttausende sein. Das war dieses Jahr anders: Die Corona-Pandemie verunmöglichte eine Fasnacht, nur wenige «Hartgesottene» haben in der Räbemetropole, im Fröschenteich und in der Faschall-Hochburg fasnächtliche Stimmung verbreitet. Das haben die Fasnachtsgesellschaft Faschall Allenwinden, die Fröschenzunft Ebel und die Fasnachtsgesellschaft Baar genutzt, um erstmals den Konfetti-Verbrauch aufs letzte «Fötzeli» auszuzählen. Die Berechnungen haben sich hingezogen, schliesslich haben Konfetti einen widerspenstigen Charakter und verstecken sich an den unmöglichsten Orten. Wer noch im Hochsommer in der Wohnung die farbigen Papierteilchen entdeckt, kann ein Liedchen davon singen. Doch mittlerweile liegt die offizielle Konfetti-Zahl vor: An der Corona-Fasnacht wurden 19'723 Konfetti verteilt. Am beliebtesten waren die roten Exemplare.

Angesichts der aufwändigen Konfetti-Auszählung (die übrigens niemals wiederholt werden wird, in diesem Punkt sind sich alle Beteiligten einig) ging die einmalige Solidaritätsaktion der drei Baarer Fasnachtsgesellschaften fast etwas vergessen. Die Faschalle, die Frösche und die Räbefasnächtler haben gemeinsam eine Solidaritätsplakette herausgegeben. 3000 Exemplare waren im Umlauf, um die 2000 wurden für jeweils 8 Franken verkauft. Damit sind die drei beteiligten Vereine zufrieden. Denn kurz bevor die Plaketten ausgeliefert wurden, verschärfte der Bundesrat die Corona-Massnahmen. Entsprechend schwierig gestaltete sich der Absatz in den Verkaufsstellen. Umso grösser ist der Dank, der an die Vorverkaufsstellen, die beteiligten Fasnachtsvereine sowie an alle weiteren Plakettenverkäuferinnen und -verkäufer geht. Sie haben den widrigen Bedingungen getrotzt und massgeblich zum Erfolg der Plakettenaktion beigetragen. Ebenso geht ein grosses fasnächtliches Merci, ein «Faschalleri Faschallera», ein «Quä Quä Quä» sowie ein dreifaches «Räbedibum» an alle Käuferinnen und Käufer.

Nach Abzug der Unkosten der Fasnachtsgesellschaft Faschall, der Fröschenzunft Ebel und der Fasnachtsgesellschaft Baar bleibt ein Erlös von rund 3000 Franken. Dieser schöne Batzen wird an die sechs Vereine verteilt, die sich aktiv am Verkauf der Solidaritätsplakette beteiligt haben.

Die Corona-Fasnacht 2021 war für jede Fasnächtlerin und jeden Fasnächtler eine Zerreissprobe. Auf das bunte Treiben zu verzichten, fiel niemandem leicht. Entsprechend gross ist die Vorfreude auf die Fasnacht 2022, wenn die Räbefasnacht ihr 75-jähriges Bestehen feiern darf. So schwierig das Corona-Jahr war, so erfreulich ist die Solidarität unter den Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern. Die gemeinsame Plakettenaktion hat gezeigt, dass die Fasnachtsbegeisterten in Allenwinden, in Inwil und in Baar zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen. Diese enge Zusammenarbeit soll über die Corona-Pandemie hinaus gepflegt und weiterentwickelt werden. Erste Ideen sind bereits in der Umsetzung. Die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler dürfen sich überraschen lassen.

Und übrigens: Wer noch keine Solidaritätsplakette hat, darf sich gerne per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.wenden. Es hed, solangs hed.

2021 Solidaritaetsplakette

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Die Räbefasnacht feiert Geburtstag

Am 13. Februar 1947 wurde die Fasnachtsgesellschaft Baar gegründet. Fast auf den Tag genau 75 Jahre später wird das Jubiläum der Räbefasnacht mit einem rauschenden Fest gefeiert.

Allen Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern hat in den letzten Tagen das Herz wehgetan: Die Corona-Pandemie hat das bunte Treiben weitgehend verunmöglicht. Doch wenn das Coronavirus 2022 (hoffentlich) aus unserem Leben verbannt sein wird, darf sich das Fasnachtsvirus wieder ausbreiten. Für die Räbefasnacht Baar wird die nächste Fasnacht nicht nur deshalb eine aussergewöhnliche sein. Die Fasnachtsgesellschaft Baar als Trägerin der Räbefasnacht wird ihr 75-jähriges Bestehen feiern können. Am 13. Februar 1947 wurde die Fasnachtsgesellschaft im Restaurant Zur Waage aus der Taufe gehoben, wenige Tage später fand die erste Räbefasnacht mit Räbechüng, Räbevater und Räbegäuggeln statt.

 

Fest am 19. Februar 2022

Fast auf den Tag genau 75 Jahre nach der Gründung lädt die Fasnachtsgesellschaft zum Jubiläumsfest ein. Am Samstag, 19. Februar 2022, gehört die Waldmannhalle ganz den Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern. Das genaue Programm steht noch nicht. Die Eckdaten sind aber bekannt. Gestartet wird am späteren Nachmittag mit einem Jubiläumsapero und einem anschliessenden Festmenü – begleitet von Guggenmusikklängen, fasnächtlicher Ausgelassenheit und zwei, drei kurzen Festansprachen. Danach übernehmen verschiedene Bands die Bühne. Geplant ist ein Fest für alle mit Musik, die zum Tanzen und Mitsingen einlädt. Wer es lieber etwas ruhiger hat, geniesst die Konzertstimmung von der Bar aus oder sitzt in die Kafistube vor der Waldmannhalle.

 

Logo mit Schrift

 

Ein Räbedibum auf die Räbefasnacht

Das Organisationskomitee unter dem Präsidium von Gemeindepräsident Walter Lipp ist seit rund einem halben Jahr mit den Vorbereitungsarbeiten beschäftigt. Das Gerüst steht, nun geht es an die Detailarbeit. Das Unterhaltungsprogramm wird finalisiert, das Cateringkonzept verfeinert, das Budget auf die Kommastelle genau berechnet. Die Fasnachtsgesellschaft Baar wird in den nächsten Wochen verschiedene Partner anschreiben, um das Fest kostendeckend durchführen zu können. Auch die Suche nach Helferinnen und Helfern wird bald aufgenommen. Schliesslich wollen die über 1000 erwarteten Gäste gut betreut sein. «Die Jubiläumsfeier soll in einem würdigen Rahmen viel Raum für die berühmte Baarer Festfreude bieten», verspricht OK-Präsident Walter Lipp, Ehrenmitglied der Fasnachtsgesellschaft Baar. «Wir werden die Baarer Räbefasnacht hochleben lassen.»

Weitere Informationen: www.raebefasnacht.ch/75

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Solidaritätsplakette

Solidaritätsplakette für die Baarer Fasnacht

 

plakette neu rund web

 

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass die Baarer Fasnacht – in der Faschallen-Hochburg Allenwinden, im Fröschenreich Ebel und in der Räbemetropole Baar – komplett ausfallen wird? Wohl niemand. Doch das Coronavirus macht eine Durchführung von fasnächtlichen Grossanlässen wie Umzügen oder Bällen unmöglich. Diese wurden bereits im September 2020 abgesagt. Mittlerweile ist klar, dass auch eine Fasnacht im (ganz) kleinen Rahmen mit Platzkonzerten oder einer Beizenfasnacht nicht möglich sein wird.

Doch das Fasnachtsvirus ist trotzdem stärker als das Coronavirus. So werden Baar, Inwil und Allenwinden fasnächtlich geschmückt. Auch auf die Plakette müssen die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler nicht verzichten. Die Fasnachtsgesellschaft Faschall Allenwinden, die Fröschenzunft Ebel und die Fasnachtsgesellschaft Baar lancieren gemeinsam eine Solidaritätsplakette. Alle Fasnachtsfreunde und Plakettensammler erhalten mit dieser Plakette eine denkwürdige Erinnerung an die Corona-Fasnacht 2021 und können auch zu Zeiten der Pandemie Farbe zur Fasnacht bekennen. Auf der Plakette lachen ein Frosch, der Faschallen-Kopf und ein Räbegäuggel gemeinsam um die Wette und blicken bereits jetzt optimistisch und voller Vorfreude auf die Fasnacht 2022.

Die Solidaritätsplakette ist nicht nur eine Erinnerung an die Corona-Fasnacht 2021, sie ist auch ein Tatbeweis der fasnächtlichen Solidarität. Nicht nur die drei genannten Fasnachtsgesellschaften sind beteiligt, viele weitere Fasnachtsvereine, Wagenbauer, Beizenbetreiber und Guggenmusigen beteiligen sich aktiv am Verkauf. Der Erlös kommt vollumfänglich den Allenwindner, Inwiler und Baarer Fasnachtsvereinen zugute.

Von der einmaligen Solidaritätsplakette wurden nur 3000 Stück produziert. Wer dieses Sammlerstück haben möchte, sollte sich beeilen. Die Plakette ist 1. Februar für 8 Franken an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

 

Die Plakette kann zum Preis von 9 Franken (8 Franken für die Plakette, 1 Franken für den Versand) auch online bestellt werden. Das Vorgehen ist wie folgt:

  • Gehen Sie auf die Seite www.raebefasnacht.ch/solidaritaetsplakette 
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche «Plakette bestellen»
  • Geben Sie die Anzahl der Plaketten sowie Ihre komplette Adresse an
  • Klicken Sie auf die blaue Schalftläche «Abschicken»
  • Bezahlen Sie den fälligen Betrag auf das Konto IBAN CH72 0078 7000 1700 4620 4 (Zuger Kantonalbank, lautend auf Fasnachtsgesellschaft Baar, 6340 Baar) ein
  • Nach dem Eingang Ihrer Zahlung werden Ihnen die Plaketten per Post zugestellt

 

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Ein Blick zurück: Fasnacht 2020

Das Fasnachtsvirus ist stärker als das Coronavirus: Weil dieses Jahr keine Umzüge, keine Inthronisation, keine Fasnachtsbälle und keine Konfettischlachten stattfinden können, sind wir zwar alle ein bisschen traurig. Aber wir freuen und schon jetzt auf die Fasnacht 2022, wenn die Räbefasnacht ihr 75-jähriges Bestehen feiern darf. Und natürlich erinnern wir uns gerne zurück an die Fasnacht 2020. Bis zum Aschermittwoch publizieren wir hier deshalb in unregelmässigen Abständen fotografische Rückblicke auf die Räbefasnacht 2020. Schwelgen wir gemeinsam in Erinnerungen – mit einem lachenden und inem weinenden Auge. 

 

Fasnachtsdienstag 2020: Der Räbechüng stirbt den Feuertod

 

Fasnachtsmontag 2020: Bunter Kinderumzug

 

Fasnachtssonntag 2020: Denkwürdiger Fasnachtsumzug

 

Fasnachtssamstag 2020: Fasnachtsgottesdienst, Fackelumzug und Aamuesetä

 

Räbechüngball 2020: Erinnerung an einen rauschenden Fasnachtsball

 

Fasnacht zuhause: Tipps für Fasnachtsfeeling in den eigenen vier Wänden

 

Inthronisation 2020

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(Fast) keine Räbefasnacht

 

«Die Hoffnung stirbt zuletzt.» An diesem Satz haben sich auch die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in den letzten Wochen festgehalten. Vielleicht ist ja trotz Corona wenigstens ein bisschen Fasnacht möglich. Seit der letzten Verschärfungsrunde des Bundesrats ist nun aber definitiv klar, dass jetzt «zuletzt» ist. Bis Ende Februar sind alle Gastrobetriebe geschlossen, maximal fünf Personen dürfen sich im öffentlichen Raum versammeln, sämtliche Veranstaltungen sind verboten, Guggenmusiken können nicht musizieren und an ein lustiges Fasnachtstreiben ist schon gar nicht zu denken. Deshalb sind nach den Grossanlässen wie den Fasnachtsumzügen auch sämtliche Alternativprogramme wie Platzkonzerte der Guggenmusiken oder eine kleine, aber feine Beizenfasnacht endgültig begraben.

Hat das Coronavirus gewonnen? Das könnte auf den ersten Blick so scheinen. Doch das Fasnachtsvirus ist ansteckender – und eine Impfung wurde noch keine erfunden. Ein bisschen Fasnacht gibt es deshalb auch dieses Jahr. Die Baarer Strassen werden fasnächtlich geschmückt. Ende Januar kommt zudem die Solidaritätsplakette der Fasnachtsgesellschaft Faschall Allenwinden, der Fröschenzunft Ebel und der Fasnachtsgesellschaft Baar in den Verkauf (weitere Infos folgen) und auch sonst wird (hoffentlich) die eine oder andere fasnächtliche Überraschung im Dorf auf uns warten. Denn fasnächtlich gekleidet durchs Dorf spazieren ist erlaubt. Ebenso sind Konfetti nicht aus dem Strassenbild verbannt. Und Fasnacht lässt sich auch hervorragend in den eigenen vier Wänden feiern. Hier ein paar (teilweise sogar ernst gemeinte) Tipps für Fasnacht in der Familie:

  • Am Fasnachtswochenende sind alle verkleidet unterwegs.
  • Eine Konfettischlacht ist auch in der Wohnung möglich. Schliesslich wollen wir auch nächsten Sommer an den unmöglichsten Orten noch ein Konfetti entdecken.
  • Ein Holdrio, ein Don Camillo oder ein Hinkelstein mundet auch im eigenen Wohnzimmer. Ob das Teebüüteli an die Decke geschleudert werden darf, kann jede und jeder selbst entscheiden. Und die Baarer Schaumbaron-Dynastie Uster freut sich über jedes im Braui-Märt verkaufte Bier.
  • Das Räbedibum gibts hier zum Mitsummen.
  • Auf Youtube findet sich eine grosse Auswahl an Guggenmusikklängen – auch von Baarer Guggenmusigen.
  • Auch Baarer Fasnachtsumzüge der letzten Jahre sind auf Youtube zu finden. 
  • Alternativ können Fasnachtsumzüge in der eigenen Wohnung nachgespielt werden: Aufstellen im Gang, eine Runde um die Polstergruppe und den Esstisch, Orangen werfen im WC und am Schluss ab in die Küche, wo es für alle Wienerli und Brot gibt. Konfettis sind natürlich Pflicht.
  • Musikmachen ist zwar nicht (oder nur im kleinsten Rahmen) erlaubt, eine pantomimische Guggenmusik ist aber erlaubt und beschränkt sich auf Schwingbesen (Räbevater Werni I. gibt gerne Fernunterricht), Pfannen sowie Trichter oder Petflaschen, um wenigstens so zu tun, als hätte man eine Trompete oder eine Posaune in der Hand.
  • Auf die Chüngverbrennung wird in der Wohnung vielleicht besser verzichtet. Es sei denn, man nennt ein Cheminée sein Eigen oder hat im Garten oder auf dem Balkon einen Grill. Anstatt des Räbechüng kann wahlweise der Adventskranz, ein Burdeli Holz oder sonst etwas Brennbares den Flammen geopfert werden.

Die Fasnachtsgesellschaft Baar wünscht allen eine fröhliche Räbefasnacht 2021. Freuen wir uns bereits jetzt auf die Räbefasnacht 2022 – wenn wir unser 75-jähriges Jubiläum feiern dürfen.

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Baarer Fasnachtsgesellschaften lancieren eine Solidaritätsplakette

Die Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar wurde erstmals online durchgeführt. Die Resultate waren eindeutig. Auf grosse Zustimmung stiess auch die Idee einer Solidaritätsplakette.

Üblicherweise ist die GV der Fasnachtsgesellschaft Baar ein gesellschaftliches Ereignis: Die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler treffen sich im Gemeindesaal, stimmen über die Durchführung der Fasnacht ab, erinnern sich gemeinsam mit dem amtierenden Räbevater an die vergangene Fasnacht und freuen sich mit dem designierten Oberhaupt auf die kommende schönste Zeit des Jahres. Ein feiner Gerstensaft, ein Glas Wein und Guggenklänge gehören ebenfalls dazu. Dieses Jahr war alles anders: Nicht nur, dass alle Grossanlässe der Räbefasnacht 2021 bereits abgesagt sind und kein neuer Räbevater inthronisiert wird, auch die GV musste in einem ganz anderen Rahmen durchgeführt werden. Vom 23. November bis 2. Dezember konnten die Mitglieder der Fasnachtsgesellschaft online über die Traktanden abstimmen. Insgesamt nutzten 105 Personen diese Möglichkeit. In der Regel nehmen um die 90 Personen an der normalen GV teil.

 

Zwei neue Vorstandsmitglieder

Die Resultate der Online-Abstimmung fielen praktisch alle einstimmig aus. So wurden das Protokoll der GV 2019, der Jahresbericht des Präsidenten und die Jahresrechnung genehmigt. Die Mitglieder stimmten auch der Beibehaltung des Jahresbeitrags von 50 Franken zu. Im Zentrum der virtuellen GV standen die Wahlen. Mit Stefanie Niedermann und Stefan Kuhn wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Sie ersetzen Claudia Isenschmid und Urs Odermatt, die für ihr langjähriges Engagement zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Gleiches gilt für Räbevater Peter II. Langenegger. Die Übergabe der Urkunde und der Geschenke sowie die Verabschiedung werden erfolgen, sobald es die Situation zulässt. Mit der Aufnahme der Chindergäuggel-Verantwortlichen Annabelle Häfliger, dem Zeremonienmeister Tobias Hotz und Lakai Leo Bär in den Vorstand beendete die Fasnachtsgesellschaft einen alten Zopf. Die drei gehörten bis anhin dem erweiterten Vorstand an. Dieses «Nebengremium» wurde abgeschafft. Alle Vorstands-mitglieder mit Präsident Reto Herger sowie die Rechnungsrevisoren wurden wiedergewählt. In einer vorstandsinternen Wahl wurde Markus Häfliger zum neuen Vizepräsidenten und Nachfolger von Urs Odermatt ernannt.

 

Eine spezielle Plakette für eine spezielle Fasnacht

Auf breite Zustimmung stiess ein gemeinsames Projekt des Faschall Allenwinden, der Fröschen-zunft Ebel und der Fasnachtsgesellschaft Baar. Die drei Vereine lancieren eine Solidaritätsplakette und zeigen damit, dass die Fasnächtler auch in einer schwierigen Situation zusammenstehen. Die Plakette kommt im Januar 2021 in den Verkauf. Der Erlös wird den Baarer Fasnachtsvereinen, Wagenbauern und Guggenmusigen zugutekommen. Im Rahmen der virtuellen GV informierte die Fasnachtsgesellschaft Baar zudem über das 75-Jahr-Jubiläum: Am 19. Februar 2022 wird dieser spezielle Geburtstag mit einem grossen Fest in der Waldmannhalle gefeiert. Im Jahr 2021 werden solche ausgelassenen Feiern nicht möglich sein. Ganz aufgegeben haben die Baarer Fasnachtsvereine die Hoffnung aber noch nicht. Im Januar wird eine weitere Sitzung stattfinden, um eine «Fasnacht im kleinen Rahmen» zu prüfen. Und sonst bleibt immerhin die einmalige Solidaritätsplakette, um ein bisschen Fasnacht in die eigenen vier Wände zu holen.

 

Alle Resultate

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Räbefasnacht 2021: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Bereits am Mittwochabend, 16. September, haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Fasnachtsgesellschaften und Fasnachtszünften aus allen Zuger Gemeinden mit Gesundheitsdirektor Martin Pfister und den Verantwortlichen der Zuger Polizei getroffen. Das Thema: Wie geht Fasnacht in Zeiten von Corona? Die Antwort war klar und niederschmetternd zugleich. Die Zuger Fasnachtsgesellschaften haben gemeinsam entschieden, alle fasnächtlichen Grossanlässe abzusagen. Schutzmassnahmen wie Masken- oder Sitzplatzpflicht sind unmöglich durchzusetzen. Auch ein Contact Tracing kann mit einem vernünftigen Aufwand nicht garantiert werden. Zudem wären Anlässe wie die Fasnachtsumzüge, die Aamuesetä oder die Chüngverbrennung bewilligungspflichtig, da in der Regel mehr als 1000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler vor Ort sind. Der Kantonsarzt und die Zuger Polizei haben den Fasnachtsvereinen keine Hoffnungen machen können, dass diese Anlässe bewilligungsfähig sind. Es blieb aber die Hoffnung, in einem kleinen Rahmen dennoch Fasnacht zu feiern.

Die Entwicklung der letzten Tage lässt auch eine Fasnacht im kleinen Rahmen unmöglich erscheinen. Trotz der vom Bundesrat am 28. Oktober beschlossenen Corona-Schutzmassnahmen wird die Räbefasnacht 2021 zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht abgesagt. Die Guggenmusigen, Wagenbauer, Beizenbetreiber und Zünfte geben die Hoffnung nicht auf und arbeiten hinter den Kulissen trotzdem an einer kleinen, aber feinen, historisch einmaligen Räbefasnacht 2021 weiter. Sollte sich die Situation im neuen Jahr entspannen, wollen die Baarer Fasnächtler bereit sein, um kurzfristig ein Fasnachtsprogramm auf die Beine zu stellen – zum Beispiel Guggenkonzerte in den Quartieren und eine Fasnacht auf den Baarer Strassen.

Ob und in welcher Form die Räbefasnacht 2021 durchgeführt werden kann, ist derzeit also völlig offen. Klar ist aber, welche Anlässe der Fasnachtsgesellschaft Baar nicht stattfinden können. Folgende Veranstaltungen sind abgesagt:

  • Generalversammlung vom 2. Dezember 2020: Die Mitglieder werden über die GV-Geschäfte online abstimmen.
  • Inthronisation des Räbevaters vom 23. Januar 2021: Es wird kein neuer Räbevater inthronisiert. Der aktuelle und die ehemaligen Räbeväter werden an der Fasnacht 2021 nicht offiziell auftreten.
  • Räbechüngball vom 6. Februar 2021
  • Aamuesetä vom 13. Februar 2021
  • Grosser Fasnachtsumzug vom 14. Februar 2021
  • Kinderumzug vom 15. Februar 2021
  • Räbechüng-Verbrennung vom 16. Februar 2021

Zudem hat die Fasnachtsgesellschaft Baar entschieden, keine klassische Fasnachtsplakette zu produzieren und keinen Festführer herauszugeben. Dafür wird im Jahr 2022 mit der grossen Kelle angerührt: Die Räbefasnacht wird ihr 75-jähriges Bestehen feiern. Am 19. Februar 2022 ist ein Jubiläumsfest geplant. Die Vorarbeiten für diese Fasnachtsfeier wurden bereits gestartet.

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Der Räbechäller bleibt geschlossen

Der Räbechäller wäre eigentlich dieses Jahr jeden dritten Freitag im Monat geöffnet – um gemeinsam ein Nachmittagskafi oder ein Fiirabigbier zu geniessen und in Erinnerungen zu schwelgen. Doch das Corona-Virus durchkreuzt unsere Pläne. Es sind alle Termine bis Ende Jahr abgesagt. Wir hoffen, dass wir 2021 den Räbechäller wieder öffnen können.

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Räbefasnacht 2021: klein, aber fein

Am Mittwochabend, 16. September, haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Fasnachtsgesellschaften und Fasnachtszünften aus allen Zuger Gemeinden mit Gesundheitsdirektor Martin Pfister und den Verantwortlichen der Zuger Polizei getroffen. Das Thema: Wie geht Fasnacht in Zeiten von Corona? Die Antwort auf die Frage wird eingefleischte Fasnächtlerinnen und Fasnächtler traurig stimmen: Grossanlässe werden kaum möglich sein. Die Schutzmassnahmen wie Sitzplatzpflicht bei Anlässen mit mehr als 1000 Personen, klar geregelte Personenströme oder eine Abstands- resp. Maskenpflicht können nicht mit einem vernünftigen Aufwand umgesetzt werden. Das bedeutet unweigerlich das Aus für die Fasnachtsumzüge, die Aamuesetä mit der Konfettischlacht, die Räbechüng-Verbrennung und wohl auch für Fasnachtsbälle. Die Grossanlässe wären bewilligungspflichtig und müssten mit dem Kantonsarzt und der Zuger Polizei einer Risikoanalyse unterzogen und mit klaren Schutzkonzepten organisiert werden. Stand der Dinge jetzt wären diese Anlässe nicht bewilligungsfähig. Und es ist davon auszugehen, dass sich die Situation und pandemische Lage bis zur Fasnacht Mitte Februar 2021 nicht verbessern wird. Um den Fasnachtsvereinen Planungssicherheit zu geben, ist es deshalb richtig, nun Klarheit zu schaffen.

Die Absage der Grossanlässe ist aber nicht gleichbedeutend mit der Absage der Räbefasnacht 2021. Am Donnerstagabend, 17. September, haben die Baarer Guggenmusigen, Wagenbauer, Fasnachtsvereine und die Fasnachtsgesellschaft über eine kleine, aber feine Fasnacht nachgedacht. Noch gibt es kein Alternativprogramm, gemeinsam wollen die Beteiligten aber alles daran setzen, ein fasnächtliches Treiben in der Gemeinde Baar zu organisieren – nur in einer ganz anderen Form. Die Fasnacht wird wohl wilder, freier und spontaner sein. Und sie wird mehrheitlich draussen und in den normalen Restaurants stattfinden. Es bietet sich die Chance, eine Fasnacht zu feiern, wie sie früher war: mit Einzelmasken, Intrigieren und einer urtümlichen Freude am Verkleiden. Zudem wird man wohl auch auf Guggenklänge während der Fasnacht 2021 nicht verzichten müssen.

Die verschiedenen Baarer Fasnachtsvereine werden nun intern über ein corona-taugliches Fasnachtsprogramm diskutieren und sich Ende November erneut treffen, um gemeinsam eine historisch einmalige Räbefasnacht 2021 auf die Beine zu stellen. Räbedibum!

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Das Chrampferessen ist abgesagt

Ursprünglich war das Chrampferessen, mit dem die Fasnachtsgesellschaft allen Umzugsteilnehmenden für den Einsatz dankt, am 25. März geplant. Das Coronavirus machte uns einen Strich durch die Rechnung. Das Essen wurde deshalb auf den 23. September verschoben. Zwar hat sich die Situation verbessert. Trotzdem hat sich die Fasnachtsgesellschaft entschieden, dieses Jahr ganz auf das Chrampferessen zu verzichten. Die Umzugsteilnehmenden wurden direkt über die Absage informiert. Die Umzugsentschädigung wird ausnahmsweise überwiesen und nicht bar ausbezahlt.

Nun hoffen wir auf das Chrampferessen 2021.

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«En Plakette für dini Beiz»: 88'150 Franken für Baarer Gastrobetriebe

2020 06 10 Spendenstand DiniBeiz

 

Sieben Wochen lang haben wir für die Baarer Gastrobetriebe Geld gesammelt. Nun ist die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» abgeschlossen. Und wir dürfen stolz vermelden: 88'150 Franken (!) sind für die Baarer Beizen, Bars, Cafés und Restaurants zusammengekommen. Ein riesiges Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern. Ab sofort unterstützen wir die Baarer Beizen durch sehr regelmässige Besuche.

Niemals hätte die Fasnachtsgesellschaft gedacht, dass derart viel Geld zusammenkommen könnte. Aber die Baarerinnen und Baarer haben bewiesen: Das Beizen- und Dorfleben liegt ihnen am Herzen. Praktisch jeder Spenderfranken ist bereits an die Gastrobetriebe ausbezahlt, die restlichen Beträge werden in den nächsten Tagen überwiesen.

Die definitive Spenderliste

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Am 7. Juni endet «En Plakette für dini Beiz»

Mit diesem Erfolg hat niemand gerechnet: 86'500 Franken haben Baarerinnen und Baarer bis Ende Mai für ihre Beizen gespendet. Mittlerweile sind die Gastrobetriebe wieder geöffnet und am 6. Juni stehen weitere Lockerungen an. Deshalb beendet die Fasnachtsgesellschaft Baar die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» am Sonntag, 7. Juni.

 

En Plakette für dini Beiz

 

Als die Fasnachtsgesellschaft Baar am 19. April die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» startete, hoffte sie auf vielleicht 40'000 oder 50'000 Franken zugunsten der Baarer Gastrobetriebe. Bereits in der ersten Woche wurde diese Marke nahezu erreicht. 37'550 Franken kamen innerhalb von sieben Tagen zusammen. Bis Ende Mai ist der Spendenbetrag auf 86'500 Franken zugunsten der Baarer Gastrobetriebe angewachsen. Eine Zahl, auf die im Vorfeld wohl niemand einen Franken gewettet hätte.

Die Fasnachtsgesellschaft Baar dankt im Namen aller Baarer Gastrobetriebe für die grossartige Unterstützung und die Solidarität zugunsten der Beizen, Bars, Cafés, Take-aways und Restaurants in der Gemeinde. Die weit über 1000 Einzelspenden haben den Gastrobetrieben während des Corona-Lockdowns und auch über die ersten Wochen nach der zögerlichen Öffnung, die am 11. Mai eingeleitet wurde, hinweggeholfen und den Wirtinnen und Wirten Hoffnung gegeben. Dies haben zahlreiche dankbare Gastrounternehmer einerseits gegenüber der Fasnachtsgesellschaft Baar und andererseits gegenüber ihren Gästen betont. Verschiedene Wirte haben ihren Spenderinnen und Spendern persönlich und mit Dankeskarten für die Solidarität gedankt. Die Baarer Dorfgemeinschaft hat bewiesen, dass ihr die Gastrobetriebe am Herzen liegen und dass sie dafür auch bereit ist, ins Portemonnaie zu greifen.

Am 27. Mai stellte der Bundesrat die weiteren Lockerungsschritte vor, die ab dem 6. Juni in Kraft treten. Baarerinnen und Baarer dürfen sich noch freier bewegen – zwar mit den nötigen Hygienemassnahmen und Abstandsregeln, aber ohne Angst. Statt mit Spenden unterstützt die Baarer Bevölkerung die Baarer Restaurants nun besser mit regelmässigen Besuchen. Die Fasnachtsgesellschaft Baar hat deshalb beschlossen, die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» am Sonntag, 7. Juni, zu beenden. Spenden sind bis Sonntagabend möglich. Danach wird das Spendenkonto geschlossen. Bereits jetzt wurden 72'800 Franken an die Baarer Wirtinnen und Wirte überwiesen. Der restliche Betrag wird bis auf den letzten Franken nach dem Abschluss der Solidaritätsaktion ausbezahlt.

«Eis hemmer immer no gnoo» lautete das Motto des Räbevaters Peter II. Langenegger an der Räbefasnacht 2020. Dank der riesigen Spendenfreude der Baarerinnen und Baarern dürfen wir auch weiterhin in den Baarer Bars, Beizen und Restaurants einkehren, die Geselligkeit und das Dorfleben pflegen und miteinander anstossen – auch an der Räbefasnacht 2021. Dafür gebührt allen Spenderinnen und Spendern ein grosses Dankeschön und ein dreifaches Räbedibum!

Weitere Informationen

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Auch im Mai kein Fiirabigbier

Nachdem der Räbechäller bereits im März und im April nicht öffnen konnte, fallen auch der Nachmittagskafi und das Fiirabigbier am Freitag, 15. Mai, aus. Zwar können Restauraurants am Montag, 11. Mai, wieder öffnen. Allerdings gelten strenge Hygienevorschriften und Abstandsregeln. Im Räbechäller könnten deshalb geschätzte zwei Räbegäuggel und ein Erdmanndli Platz nehmen. Da lohnt es sich nicht, unser Zunftlokal zu öffnen. Der Räbechäller geht deshalb bereits jetzt in eine frühe Sommerpause.  Wir hoffen, euch alle am Freitag, 21. August, wieder begrüssen zu dürfen.

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Die ersten Plaketten sind verschickt

Die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» läuft auf Hochtouren. Bereits sind 37'550 Franken zusammengekommen - in einer Woche! Am Sonntag, 26. April, haben ein paar Vorstandsmitglieder der Fasnachtsgesellschaft die ersten Gutscheine ausgefüllt, Plaketten aufgeklebt, Couverts beschriftet und zugeklebt. Die Plaketten und die Gutscheine sind unterwegs und sollten in den nächsten Tagen eintreffen.

Möchtest du auch eine historische Plakette und damit deine Lieblingsbeiz unterstützen? Hier geht's zu unserer Spendenseite.

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«En Plakette für dini Beiz»

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Die Zwangsschliessung der Baarer Restaurants, Beizen und Cafés wegen der Corona-Pandemie geht an deren Existenz und bedroht das Baarer Dorfleben. Die Fasnachtsgesellschaft Baar lanciert deshalb eine Solidaritätsaktion.

Man stelle sich vor, es ist Fasnacht und weit und breit ist keine Beiz geöffnet. Keine Guggenmusik-Konzerte in der «Krone», keine Schnitzelbank in der «Neumühle», keine Uuslumpete im «Maienrisli», kein Kafi Schnaps im «Bären», keine Pizza im «Testarossa» und kein Bier in der «Brauerei». Für jeden Fasnächtler eine grauenhafte Vorstellung. Das Motto «Eis hemmer immer no gnoo» des Räbevaters Peter II. Langenegger würde an der Räbefasnacht 2021 abgelöst durch den Spruch «Da hätted mer gärn no eis gnoo», weil der Wirt aufgrund der Corona-Pandemie und einer bis zu halbjährigen Zwangsschliessung seinen Betrieb dicht machen musste. So weit darf es in Baar nicht kommen. Schliesslich sind wir stolz auf unsere Beizenkultur, auf die Festfreude und das Dorfleben. Die Fasnachtsgesellschaft Baar lanciert deshalb die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz». Denn das Menü oder das Bier, das der Wirt jetzt nicht verkaufen kann, verkauft er auch im Sommer nicht. Die Ausfälle während der Corona-Zwangsschliessung können nicht kompensiert werden.

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50 Franken für die Baarer Beizen

Und so funktionierts: Alle sind aufgefordert, ihrer Stammbeiz 50, 100 oder mehr Franken zu spenden. Als Gegenleistung erhält der Spender eine historische Plakette der Räbefasnacht Baar sowie einen Gutschein für ein Getränk (resp. für zwei bei einer Spende von 100 Franken). Auf der Webseite www.raebefasnacht.ch/en-plakette-fuer-dini-beiz sind alle Baarer Restaurants, Beizen, Cafés und Take-Aways aufgeführt. Fehlende Gastrobetriebe können gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gemeldet werden. Man sucht sein Lieblingsrestaurant, klickt auf den gewünschten Spendenbetrag, trägt in der E-Mail seine Adressdaten ein und überweist den Betrag auf das Spendenkonto IBAN CH79 0078 7304 0270 5454 1 (Zuger Kantonalbank, Fasnachtsgesellschaft Baar, 6340 Baar). Die Fasnachtsgesellschaft Baar leitet den vollen Betrag an den ausgewählten Gastrobetrieb weiter. Die Plakette und der Gutschein werden per Post zugestellt. Wer seine Stammbeiz gerne mit einem grösseren Betrag unterstützen möchte, darf dies natürlich tun. Für jeweils 50 Franken mehr gibt es ein zusätzliches Getränk. Es reicht ein kurzer Hinweis in der E-Mail. Eingelöst werden können die Gutscheine, sobald die Restaurants wieder öffnen dürfen. Natürlich ist jeder Gastrobetrieb frei, seinen Stammgästen auch mehr als ein Getränk zu offerieren.

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Ein Beitrag zum Dorfleben

Die Fasnachtsgesellschaft Baar verdient an der Solidaritätsaktion keinen Franken. «Uns ist es ein grosses Anliegen, die Baarer Restaurants und Beizen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen», sagt Reto Herger, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Baar. «Wir sind für die Fasnacht, für unsere Vereine, für unser Dorfleben auf die Baarer Gastroszene angewiesen. Mit der Aktion ‹En Plakette für dini Beiz› möchten wir den Wirtinnen und Wirten etwas zurückgeben.» Die Fasnachtsgesellschaft hofft, dass viele Baarerinnen und Baarer ebenfalls der Ansicht sind, dass es besser ist, jetzt etwas zu zahlen, als später vor verschlossenen Türen zu stehen und nichts mehr zu trinken.

Die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» ist keine Erfindung der Fasnachtsgesellschaft Baar. Die Räbefasnächtler liessen sich inspirieren von der Aktion «E Stange Geld für mini Beiz» von Baselland Tourismus, Gastro Baselland und der Wirtschaftskammer Baselland. Dort sind innerhalb eines Monats mehr als 250'000 Franken für die Gastrobetriebe der Region zusammengekommen. Auf einen solchen Erfolg hoffen auch die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler.

www.raebefasnacht.ch/en-plakette-fuer-dini-beiz

 

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Räbechäller bleibt geschlossen

Der Freitag, 17. April, ist der dritte Freitag im Monat. Das bedeutet eigentlich, dass der Räbechäller dann für alle Fasnächtlerinnen und Fasnächtler (und solche, die es werden wollen) für ein Nachmittagskafi oder ein Fiirabigbier geöffnet wäre. Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus muss der Räbechäller aber bis mindestens 19. April geschlossen bleiben. Wir werden auf der Website informieren, wie es im Mai weitergeht.

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Verschoben: Chrampferessen 2020 vom 25. März

Das Chrampferessen vom 25. März wird verschoben. Zwar wird die Zahl von 100 Teilnehmenden, die vom Bundesamt für Gesundheit festgelegt wurde, nicht überschritten. Dennoch hat sich die Fasnachtsgesellschaft Baar entschieden, das Chrampferessen abzusagen und in den September zu verschieben, wenn das Corona-Virus hoffentlich kein Thema mehr ist und alle einen gemütlichen gemeinsamen Abend wieder richtig geniessen können. Das genaue Datum wird voraussichtlich im Mai bekannt gegeben. Es wird eine neue Einladung mit neuer Anmeldung geben.

Die Fasnachtsgesellschaft Baar dankt für das Verständnis, wünscht allen Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern eine virenfreie Zeit und beste Gesundheit.

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Fiirabigbier im Räbechäller

Der Räbechäller wäre eigentlich auch nach der Fasnacht jeden dritten Freitag im Monat geöffnet - um gemeinsam ein Nachmittagskafi oder ein Fiirabigbier zu geniessen und in Erinnerungen zu schwelgen. Doch das Corona-Virus durchkreuzt unsere Pläne. Wir hoffen auf den September.

  • Freitag, 20. März: Abgesagt wegen Corona-Virus
  • Freitag, 17. April: Abgesagt wegen Corona-Virus
  • Freitag, 15. Mai: Abgesagt wegen Corona-Virus
  • Freitag, 21. August: Abgesagt wegen Corona-Virus
  • Freitag, 18. September: Abgesagt wegen Corona-Virus
  • Freitag, 16. Oktober
  • Freitag, 20. November

Geöffnet ist der Räbechäller jeweils ab 16 Uhr.

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Raebechaeller Flyer definitiv April November

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Das letzte Glas ist getrunken

«Eis hemmer immer no gnoo … Räbedibum!» So lautete das Motto des Räbevaters Peter II. an der Räbefasnacht 2020. In den frühen Morgenstunden des Aschermittwochs wurde aber das letzte Glas getrunken: Die Räbefasnacht 2020 ist Geschichte. Trotz aller Wehmut dürfen die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler auf eine schöne, laute und unfallfreie Zeit zurückblicken.

Die Räbefasnacht 2020 wird in vielerlei Hinsicht in die Geschichte eingehen. Dazu hat einerseits Räbevater Peter II. mit Räbemueter Luzia und dem gesamten Hofstaat beigetragen. Peter II. hat die Räbefasnacht in vollen Zügen ausgekostet und war immer bei den Letzten, die nach Hause gegangen sind. Seinem Motto «Eis hemmer immer no gnoo … Räbedibum!» ist er dabei treu geblieben. Andererseits hat Petrus die Baarer Fasnächtler einmal mehr nicht im Stich gelassen und während der gesamten Räbefasnacht für Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen gesorgt. Das hat dazu geführt, dass der Publikumsaufmarsch am grossen Umzug vom Fasnachtssonntag sowie am Kinderumzug vom Fasnachtsmontag rekordmässig gross war. Die rund 1600 Umzugsteilnehmer am Sonntag und die 1700 Kinder am Montag durften entlang dicht gedrängter Zuschauerreihen ihre fantasievollen Kostüme, ihre Sujets und ihre kakophonischen Töne präsentieren.

Die vier rauschenden Fasnachtstage begannen am Samstag mit dem Fasnachtsgottesdienst und dem im letzten Jahr erstmals durchgeführten Fackelumzug von der Kirche St. Martin zum Rathaus. Die anschliessende Konfettischlacht war wild und laut wie immer. Es folgten der Fasnachtssonntag mit dem Umzug, der Montag mit dem Kinderumzug und den Räbedibümmlibällen, bevor am Dienstag mit der Räbechüngverbrennung und der Uslumpete die schönsten Tage des Jahres zu Ende gingen. Die Fasnachtsbegeisterung war von der ersten bis zur letzten Minute riesig. Besonders wichtig ist es der Fasnachtsgesellschaft, dass die Räbefasnacht einmal mehr ohne Unfälle oder andere Zwischenfälle über die Bühne gegangen ist.

Deshalb ist es der Fasnachtsgesellschaft Baar ein grosses Anliegen allen Guggenmusikern, den Wagenbauern, den Zünften, den Beizenbetreibern und allen anderen, die in irgendeiner Form zum Gelingen der Räbefasnacht beigetragen haben, für ihren Einsatz zu danken. Für eine unvergessliche Fasnacht braucht es den Beitrag vieler. Ein grosses Dankeschön geht auch an die Gemeinde Baar und insbesondere an das Team des Werkhofs Baar, das wie jedes Jahr einen hervorragenden Einsatz geleistet hat.

Bei aller Trauer, dass die fasnächtliche Zeit vorbei ist, erwacht auch bereits die Vorfreude: Die Räbefasnacht 2020 ist tot – es lebe die Räbefasnacht 2021!

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Die besten Wagenbaugruppen und die beste Guggenmusig

Die Tribünen-Zuschauerinnen und -Zuschauer am grossen Fasnachtsumzug vom Sonntag, 23. Februar haben entschieden. Das sind die drei besten Wagenbaugruppen:

  1. Kinter Clique Wädenswil mit dem Sujet Nöi-Wättischwiler Bergbahn
  2. Rumpelstilz Baar mit dem Sujet Hop on, Hop off - Rumpelstilz City Tours
  3. Duggelimuuser Cham mit dem Sujet Piraten

Als beste Guggenmusig wurde Crescendos aus Baar ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgt am Chrampferessen vom 25. März.

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Festführer und Umzugsprogramm

Die Räbefasnacht Baar rückt immer näher. Am Samstag, 22. Februar, fällt mit dem Fasnachtsgottesdienst und der Aamuesetä der Startschuss, bevor es mit dem grossen Fasnachtsumzug vom Sonntag, 23. Februar, und dem farbenfrohen Kinderumzug vom Montag, 24. Februar, Schlag auf Schlag weitergeht. Weil nach der Inthronisation von Faschallminister Daniel I. Müller vom 8. Februar mit Fröschenzunftmeister Marcel I. Schmid und unserem Räbevater Peter II. Langenegger alle drei Baarer Fasnachtsoberhäupter in Amt und Würden eingesetzt sind, liegt nun auch der Festführer druckfrisch vor. Er wird in der Woche vom 10. bis 14. Februar in alle Baarer Haushaltungen verteilt. Aber natürlich gibts den Festführer auch online, genauso wie den Umzugszettel und das komplette Fasnachtsprogramm.

Hier geht's zum Festführer

Umzugszettel Fasnachtssonntag, 23. Februar

Umzugszettel Fasnachtsmontag, 24. Februar

Komplettes Fasnachtsprogramm 2020

Fasnachtsbeizen 2020

 

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Wie der Vater, so der Sohn

Seit Samstag ist Peter II. Langenegger der höchste Fasnächtler in der Räbemetropole Baar. Anlässlich seiner Inthronisation hat er ein intensiv diskutiertes Geheimnis enthüllt.

Fotos Inthronisation (fotozug.ch)

Fotos Inthronisation (Fasnachtsgesellschaft)

«Eis hemmer immer no gnoo … Räbedibum!» So lautet das Motto des nun in Amt und Würden gehobenen Räbevaters Peter II. Langenegger. An seiner Inthronisation vom Samstagabend, 1. Februar, im berstend vollen Gemeindesaal Baar haben er und sein Räbevolk diese Devise ein erstes Mal in die Tat umgesetzt. Bis in die frühen Morgenstunden haben die Räbefasnächtlerinnen und Räbefasnächtler ihren neuen Räbevater hochleben lassen. Zuvor durfte Peter II. Langenegger eine feierliche Inthronisation mit 16 Huldigungen erleben. «Wie der Vater, so der Sohn – wieder sitzt ein Langenegger auf dem Thron.» Mit diesen Worten rief Zeremonius Tobias Hotz das designierte Fasnachtsoberhaupt in den Saal, um auf dem Räbethron Platz zu nehmen. 31 Jahre nach seinem Vater Hansruedi durfte dessen Sohn Peter II. die Insignien der Macht entgegennehmen. Der neue Räbevater ist ein Fasnächtler durch und durch: Gründungsmitglied der Erdmanndli-Zunft und seit 13 Jahren Präsident der Gönnervereinigung Pro Räbefasnacht Baar. Seine Frau Luzia hat ihm an Erfahrung sogar etwas voraus: Sie war bereits zwei Mal Ehrendame im Hofstaat früherer Räbeväter. Und die beiden Töchter Michaela und Ramona gehören als aktive Mitglieder der Guggenmusik Belcantos ebenfalls zum fasnächtlichen Inventar.

 

Ein Brand sorgt für Lacher

Mit Peter II. Langenegger sitzt ein Urbaarer auf dem Thron, der seit vielen Jahren als zukünftiger Räbevater gehandelt wurde und entsprechend Begeisterung ausgelöst hat. «Peter II. hat die halbe Schweiz mit dem Fasnachtsvirus angesteckt», behauptete Zeremonius Hotz. Schliesslich seien in den letzten Tagen tausende Masken verkauft worden. Die Anspielung auf das Coronavirus war nur einer von vielen träfen Sprüchen über den neuen Räbevater. Ein anderes Bonmot betraf einen Vorfall in des Räbevaters Residenz: Am 26. November 2019, als der Vorstand der Fasnachtsgesellschaft bei Peter II. zu Gast war, brannte es in Langeneggers Wohnung. Tobias Hotz betonte im Rahmen seiner Würdigung, dass der Vorstand mit dem Brand nichts zu tun habe und stellte stattdessen zwei Theorien auf. Entweder habe Peter II. das Anzünden des Räbechüngs in den eigenen vier Wänden geübt oder er habe in seiner Stube dieselbe Luft haben wollen wie in seinem zweiten Wohnzimmer, dem Restaurant Baarbürgli, wo der Räbevater gerne seinem Motto frönt und noch ein Bierchen trinkt.

 

Das «Böckel»-Rätsel

Ein anderes Geheimnis lüftete der Räbevater gleich selbst. Peter II. Langenegger wird von seinen Kollegen «Böckel» genannt. Viel wurde spekuliert, woher dieser Name wohl stammt. Die Erklärung ist einfach: Peters Bruder Beni gab all seinen Geschwistern Spitznamen. Für Peter blieb der «Hasenböckel», der an einem Feuerwehrabend auf «Böckel» gekürzt wurde. In seiner Antrittsrede sprach der frischgebackene Räbevater sonst aber nur wenig über sich, sondern lieber über seine Familie. Er dankte seinen Eltern, seiner Frau und seinen Töchtern, ohne die er nicht hier oben sitzen würde, wie er sagte – und wenn, dann nicht im feinen Zwirn, sondern eher in seinen Überhosen. In der Arbeitskluft standen später seine beiden Töchter auf der Bühne und huldigten als Zimmermannsleute ihrem Vater. Auch Peters Mutter Rosmarie gehörte zusammen mit dem kompletten Langenegger-Clan zu den Gratulanten. Es folgte ein bunter Reigen an weiteren Huldigern, die so manche Geschichte aus des Räbevaters Vergangenheit ausgruben.

 

Ein Strauss Rosen

Angesichts der feierlichen Inthronisation soll der abtretende Räbevater nicht in Vergessenheit geraten. Bevor Peter II. Langenegger auf dem Thron Platz nehmen durfte, musste Erich II. Andermatt Zepter, Hut und Kette abgeben. Ein letztes Mal sprach er zu seinem Räbevolk, blickte zurück auf «seine» Fasnacht 2019 und dankte allen, die ihn in seiner Amtszeit begleitet hatten – allen voran seiner Frau Andrea. Die Räbemueter war an der Fasnacht an allen Fronten anzutreffen. Das wurde ihr vom Publikum mit langanhaltendem Applaus und von ihrem Mann mit einem grossen Strauss Rosen verdankt. Erich II. und Andrea haben die Latte hochgelegt, doch mit Peter II. und Luzia steht nun ein ebenso fasnachtsverrücktes Paar an der Spitze der Räbefasnacht. Die schönste Zeit des Jahres darf kommen – die Baarer sind bereit.

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Den Umzug auf der Tribüne geniessen

Seit mehreren Jahren stellt die Fasnachtsgesellschaft Baar auf dem Bahnhofplatz eine Tribüne auf. Auf den gut 200 Sitzplätzen können Fasnachtsliebhaberinnen und -liebhaber jeweils den grossen Umzug vom Fasnachtssonntag sowie den Kinderumzug vom Fasnachtsmontag gemütlich sitzend geniessen. Auch an der Räbefasnacht 2020 wird diese Tribüne wieder aufgestellt. Möglich macht dies vor allem die finanzielle Unterstützung der Vereinigung Pro Räbefasnacht. Die Fasnachtsgesellschaft bedankt sich herzlich für diesen Support.

Am Fasnachtssonntag, 23. Februar, kostet ein Platz auf der Tribüne 50 Franken. Dafür gibt es nicht nur einen reservierten Sitzplatz, sondern auch ein Willkommens-Cüpli sowie eine wärmende Wolldecke. Ein Moderator kommentiert das Geschehen auf der Strasse und erzählt Wissenswertes über die Wagenbaugruppen, Guggenmusigen und Zünfte oder über Räbevater Peter II. Langenegger, der in seiner Kutsche durch die Räbemetropole fahren wird. Eine Plakette der Räbefasnacht Baar ist wie üblich am Umzug auch auf der Tribüne Pflicht. Die Tribüne steht auch am Fasnachtsmontag, 24. Februar, für Fasnachtsfreunde bereit. Der Sitzplatz ist gratis, allerdings ist das Tragen einer Silber-, Gold- oder Gönnerplakette Pflicht.

Wer sich bereits jetzt für den Fasnachtssonntag, 23. Februar, einen Platz auf der Tribüne sichern will, kann im Vorverkauf ein Ticket erstehen. Tribünentickets sind erhältlich bei Radler Raum & Design an der Dorfstrasse 23/25 in Baar.

Medienmitteilung

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Als Chindergäuggel an der Fasnacht dabei sein

Bist du interessiert, bei uns in der Fördergruppe als Chinder- oder Junggäuggel im Tross des Räbevaters mitzumachen? Dann laden wir laden dich ein, an diesem speziellen Erlebnis teilzunehmen, und freuen uns auf deine Anmeldung...

Mitwirken kann man an folgenden Anlässen:

am grossen Fasnachtsumzug vom Sonntag, 23. Februar 2020

  • als Mitglied der grossen Gäuggelschar die den Umzug begleitet, oder
  • als Täfeliträger, welcher die teilnehmenden Gruppen anführt (es gibt einen kleinen Zustupf ins Kässeli)

 

und/oder

am Kinderumzug vom Montag, 24. Februar 2020

  • als Mitglied der grossen Gäuggelschar die den Umzug begleitet, oder
  • als Täfeliträger, welcher die teilnehmenden Gruppen anführt

 

und/oder

am Fackelumzug und Räbechüngverbrennung vom Dienstag, 25. Februar 2020

  • als Mitglied der grossen Gäuggelschar die den Fackelumzug vor der Verbrennung des Räbechüng begleitet
  • als mittanzender Gäuggel, der um den brennenden Räbechüng tanzt (aus Sicherheitsgründen nahe beim Feuer nur mit Maske)


Leihgwändli

Solltest du noch kein eigenes Gäuggelgwändli besitzen, so kannst du dir bei uns ein Gwändli ausleihen (solange verfügbar). Dafür benötigen wir die Angabe der handelsüblichen Konfektionsgrösse zum Beispiel «Gr. 122» (bitte in der Anmeldung angeben). Zur Info: Gwändli mit Masken gibt es erst ab Grösse 146. Weitere Informationen erfolgen nach der Anmeldung.

 

Anmeldung - Anmeldeschluss ist Samstag, 8. Februar 2020

Bitte gib uns bei deiner Anmeldung genau an bei welchem Anlass du dabei sein möchtest, und ob du ein eigenes Gwändli hast. Vollständige Angaben helfen uns damit nicht nachgefragt werden muss. Nicht korrekt ausgefüllte Anmeldungen können wir leider nicht berücksichtigen.

 

Einladung / Informationen

Anmeldeformular

 

Auskünfte erteilt Annabelle Häfliger (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

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Die Fasnacht 2020 findet statt

Die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler haben mit der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft die Räbefasnacht 2020 lanciert. Verdiente Fasnächtler wurden geehrt und der designierte Räbevater mit vielfachem Räbedibum und kakophonischen Klängen begrüsst.

Galerie

Das Wichtigste zuerst: Die knapp 100 anwesenden Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler haben an der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft vom 22. November im Gemeindesaal Baar der Durchführung der Räbefasnacht 2020 zugestimmt. Obschon das Resultat der Abstimmung jeweils keine Überraschung darstellt, gehört sie zu den festen Ritualen der Generalversammlung. Dazu zählt auch die Verleihung der Silbernadel. Besonders verdiente Fasnächtlerinnen und Fasnächtler werden damit für ihren Einsatz für die Räbefasnacht ausgezeichnet. Dieses Jahr kam es dabei zu einer Premiere: Erstmals wurde die Silbernadel einer amtierenden Räbemuetter verliehen. Andrea Andermatt prägt die Räbefasnacht seit vielen Jahren aktiv mit – sei es als Guggenmusikerin bei den Minifodrios, als Mitinitiantin und -organisatorin des Fasnachtsgottesdienst, als treibende Kraft hinter der Beizenfasnacht, dem Chappe-Abig und dem Räbe-Träff oder nun als Räbemuetter.

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Natürlich durfte auch ihr Mann, Räbevater Erich II. Andermatt, auf die Bühne des Gemeindesaals treten und zum Räbevolk sprechen. Er blickte auf eine erlebnisreiche und farbenfrohe Fasnacht zurück und kündete an, dass er jede Minute in seinem hohen fasnächtlichen Amt, die er bis zur Inthronisation seines Nachfolgers noch hat, geniessen wolle. Besagter Nachfolger hatte an der GV seinen ersten öffentlichen Auftritt. Dem designierten Räbevater Peter II. Langenegger und seiner Frau Luzia war die Vorfreude auf die Fasnacht anzusehen. Getreu seinem Motto «Eis hemmer immer no gnoo – Räbedibum!» war er bereits an der Chilbi unterwegs. Und auch an der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft war nach dem offiziellen Teil noch lange nicht Feierabend. Zu den Klängen der Guggenmusig Belcantos, wo des Räbepaars Töchter Michaela und Ramona mitspielen, kam Fasnachtsstimmung auf.

2019 11 22 GV FG 059

Dass die Feier nach der GV bis weit nach Mitternacht dauerte und eifrig konsumiert wurde, wird die Fasnachtsgesellschafts-Finanzchefin Andrea Burri freuen. Die FG wies nämlich im vergangenen Vereinsjahr einen Verlust von gut 4000 Franken aus. Der Hauptgrund ist die sanfte Renovation des Räbechällers in der Kreuelburg an der Leihgasse 2. Die Fasnachtsgesellschaft steht finanziell aber nach wie vor auf gesunden Füssen da. Das tut sie auch personell: Von elf Vorstandsmitgliedern stellten sich zehn für ein weiteres Jahr zur Verfügung, darunter auch Präsident Reto Herger. Einzig Bauchef Bruno Pepe legte sein Amt nach zwölf Jahren nieder. In der Person von Pascal Heinrich konnte ein idealer Nachfolger gefunden werden. Bruno Pepe wurde für seine Verdienste um die Räbefasnacht die Ehrenmitgliedschaft der Fasnachtsgesellschaft Baar verliehen. Die gleiche Ehre wurde Räbevater Erich II. Andermatt zuteil.

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Der designierte Räbevater: Peter II. Langenegger

Bild Peter

 

Die Gerüchteküche hat gebrodelt, unzählige Namen wurden an den Stammtischen herumgereicht, überall wurde spekuliert, nun ist das Rätsel gelüftet: Peter II. Langenegger ist der designierte Räbevater 2020. Dass «Böckel», wie er von seinen Freunden genannt wird, einmal auf dem Räbethron sitzen würde, ist keine Überraschung. Sein Name ist jedes Jahr ein heisser und oft genannter Tipp. Und nun ist er es also: der höchste Baarer Fasnächtler.

Der fest- und fasnachtserprobte Peter II. ist ein Fasnächtler durch und durch: als Mitglied der Erdmandli-Zunft, als Präsident der Gönnervereinigung Pro Räbefasnacht und als einer, der gerne etwas länger sitzen bleibt und den Heimweg nicht immer findet. Dazu passt auch sein Fasnachtsmotto: Eis hemmer immer no gnoo ... Räbedibum!

Mit Räbemuetter Luzia und den zwei Töchtern Michaela und Ramona ist auch das engste familiäre Umfeld vom Fasnachtsvirus befallen.  Michaela und Ramona sorgen als Mitglieder der Guggenmusig Belcantos für kakophonische Harmonie. Und Luzia kann als Ehrendame des Räbevaters Werni I. (2018) aus dem Nähkästchen erzählen, wie eine Fasnacht mit Hofstaat ist. Und sonst kann Peter II. auch bei seinem Vater anklopfen.  Hansruedi I. war stolzer Räbevater im Jahr 1989.

Das Baarer Räbevolk freut sich auf eine farbenfrohe und feuchtfröhliche Räbefasnacht mit Peter II. «Böckel» Langenegger. Inthronisiert in sein hochscheissfeines Amt wird Peter II. übrigens am Samstag, 1. Februar 2020, im Baarer Gemeindesaal.

 

Räbepaar

Das designierte Räbepaar: Peter II. und Luzia Langenegger.

 

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Christchindli Märt im Räbechäller

Am Samstag, 30. November, ist das Baarer Dorfzentrum in weihnachtlichen Zauber gehüllt. An unzähligen Ständen stimmen sich die Baarerinnen und Baarer anlässlich des Christchindli Märts auf den Advent und auf Weihnachten ein. Die Fasnachtsgesellschaft ist wie immer am Christchindli Märt ebenfalls involviert - allerdings nicht mit einem Marktstand, sondern im Räbechäller. Das gemütliche Kellergewölbe an der Leihgasse 2 (Kreuelburg) ist ab 14 Uhr für alle geöffnet. Wer langsam an die Füsse friert oder eiskalte Händchen hat oder wer einfach grossen Durst und Lust auf Geselligkeit hat, ist herzlich eingeladen im Räbechäller aufzutanken und der Hektik des Christchindli Märts zu entfliehen.

Auf der Karte stehen edle Weine, wärmende Getränke und kleine Snacks wie Toast, eine heisse Suppe oder die berühmten Räbechäller-Toasts. Die Fasnachtsgesellschaft freut sich auf viele Gäste und einen gemütlichen Abend.

Christchindlimaert Flyer definitiv Web

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Räbechäller jeden 3. Freitag geöffnet

Neu ist der Räbechäller jeden 3. Freitag im Monat geöffnet. Von 15 bis 22 Uhr sind alle willkommen – ob fürs Nachmittagskafi oder das Fiirabigbier. An folgenden Freitagen freut sich Räbechäller-Wirtin Annabelle Häfliger auf Besucherinnen und Besucher:

  • Freitag, 18. Oktober 2019
  • Freitag, 15. November 2019
  • Freitag, 20. Dezember 2019
  • Freitag, 17. Januar 2020
  • Freitag, 21. Februar 2020
  • Freitag, 20. März 2020

Die Fasnachtsgesellschaft Baar freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

Raebechaeller Flyer definitiv

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Chrampferessen 2019: Ein Dank an alle Fasnächtler

Damit die Räbefasnacht Baar ein Erfolg wird, ist der Einsatz hunderter Fasnachtsfreudiger gefragt. Die Fasnachtsgesellschaft dankt diesen engagierten Fasnächtlern jedes Jahr mit der Einladung zum Chrampferessen.

«Schön isch’s gsii…», «Weisch no a dem Abig?», «Schad isch’s verbii.» Solche und ähnliche Sätze waren am Mittwoch, 10. April im Martinspark Baar zu hören. Rund 100 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler waren dort auf Einladung der Fasnachtsgesellschaft Baar versammelt und liessen die schönste Zeit des Jahres nochmals Revue passieren. Auf einer grossen Leinwand zeigte fotozug.ch die schönsten Impressionen der Räbefasnacht 2019. Das sogenannte Chrampferessen gehört zum fixen Terminplan der Wagenbauer, Guggenmusigen und anderer Fasnächtler, die in irgendeiner Form zur Räbefasnacht Baar beigetragen haben. Jeder beteiligte Verein darf eine Zweier-Delegation entsenden.

Der gesellige Abend ist aber nicht nur dazu da, um gemeinsam ein Nachtessen zu geniessen und in Erinnerungen zu schwelgen. Die Teilnehmer am grossen Fasnachtsumzug vom Sonntag, 3. März, erhalten am Chrampferessen ihre Umzugsentschädigung. Höhepunkt ist jeweils die Preisverleihung der Gönnervereinigung Pro Räbefasnacht Baar. Sie zeichnet jedes Jahr die drei besten Wagenbaugruppen und die beste Guggenmusig aus. Gewählt werden die «Umzugsgewinner» von den rund 200 Gästen auf der grossen Tribüne auf dem Bahnhofplatz. Über den dritten Platz bei den Wagenbauern durfte sich Sonnechöblers Wagenbau-Team aus Ebikon mit dem Motto «Outlander» freuen. Rang 2 ging an die Baarer Wagenbaugruppe Rumpelstilz mit dem Motto «Jäger des verlorenen Schatzes». Als beste Wagenbauer würden die Frösche aus Ebel ausgezeichnet. Die Fröschenzunft konnte mit ihrem Motto «Horn-Kuh» überzeugen.

Nicht übergeben werden konnte der erste Preis für die beste Guggenmusig. Die Lopper-Gnome aus Hergiswil wussten am Umzug mit wunderschönem Guggenklang und mit fantastischen Kostümen unter dem Motto «Bubba Gump Shrimps» zu begeistern. Doch die Regel ist einfach: Wer am Chrampferessen nicht vor Ort ist, erhält auch nichts. Das Preisgeld wandert nun in den Jackpot fürs nächste Jahr. Und damit ist der Kreis geschlossen. Denn für die Wagenbauer, Guggenmusiger und Zünfter beginnen nun schon bald die Vorbereitungen auf die Räbefasnacht Baar 2020.

Impressionen

Medienmitteilung

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Räbechüng-Jasscup 2019

Hedy Wismer gewinnt den Räbechüng-Jasscup 2019 vor zwei weiteren Frauen. Die Männer müssen sich mit den Ehrenplätzen zufrieden geben.

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36 mehr oder weniger ehrgeizige Jasserinnen und Jasser haben am Freitag, 5. April 2019, im Räbechäller um den Räbechüng-Jasscup gespielt. Die diesjährige Austragung unter der Leitung von alt Räbevater Marcel Feuchter und Vorstandsmitglied Marco Fischer wurde von den Frauen dominiert. Beste Jasserin war Hedy Wismer. Sie durfte den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Mit Dorli Gwerder und Esther Hotz standen zwei weitere Frauen auf dem Podest. Ehren-Obmann Erich Hug musste im vergangenen Jahr die Laterne, den Wanderpreis für den letzten Platz mit nach Hause nehmen. Sein Ziel dieses Jahr: Die Laterne an einen anderen Jasser weitergeben. Als 35. und damit Zweitletzter schaffte er dies knapp. Neuer Träger der Laterne ist der alt Räbevater und ehemalige Gemeinderat Hans Steinmann.

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Die Platzierungen sind am Räbechüng-Jasscup allerdings nicht das Wichtigste. Vielmehr geht es um einen gemütlichen Abend unter Gleichgesinnten bei einem Glas Wein und einem Toast aus der Räbechäller-Küche. Der Räbechüng-Jasscup 2020 wird am 27. März 2020 wie immer im Räbechäller stattfinden.

Medienmitteilung

Impressionen

Rangliste

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«Aus und vorbei» statt «vorwärts, marsch!»

Die Räbefasnacht 2019 ist Geschichte. Trotz aller Wehmut dürfen die Baarer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler auf eine schöne, laute und unfallfreie Zeit zurückblicken.

Download Medienmitteilung

Der Baarer Räbevater 2019 Erich II. Andermatt ist bei der Feldmusik Baar für die Marschmusik-Evolutionen zuständig. An der Räbefasnacht hat er dasselbe in etwas anderer Form gemacht. Unzählige Male hat er Polonaisen angeführt: Ob in einem Restaurant, am Räbedibümmli-Ball oder auf offener Strasse – Erich II. hat sein Motto «Eusi Devise – Räbedibum, vorwärts, marsch!» gelebt. Zusammen mit Räbemuetter Andrea und seinem Hofstaat hat er die Räbefasnacht bis in die frühen Morgenstunden des Aschermittwochs in vollen Zügen genossen, und er hat seine Begeisterung auf die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler übertragen.

Raebevater Erich II Andermatt klein

Mit der Räbechüng-Verbrennung und der anschliessenden Uuslumpete ging die Räbefasnacht 2019 zu Ende. Es waren schöne Tage in der Räbemetropole, angefangen mit dem 20. Fasnachtsgottesdienst und der neu gestalteten Aamuesetä. Erstmals zogen die Fasnächtler mit Fackeln ausgerüstet von der Kirche St. Martin zum Rathaus, wo es an der grossen Konfettischlacht ein erstes Mal kein Halten mehr gab. Der grosse Umzug vom Fasnachtssonntag war mit 44 Nummern zwar etwas kürzer als auch schon. Der Begeisterung tat dies aber keinen Abbruch. Am Montag konnten die Baarer Schulen anlässlich des Kinderumzugs auftrumpfen. Um den Fasnachtsnachwuchs muss man sich angesichts der grossen Fasnachtsfreude keine Sorgen machen.

Es ist der Fasnachtsgesellschaft Baar ein grosses Anliegen allen Guggenmusikern, den Wagenbauern, den Zünften, den Beizenbetreibern und allen anderen, die in irgendeiner Form zum Gelingen der Räbefasnacht beigetragen haben, für ihren Einsatz zu danken. Für eine unvergessliche Fasnacht braucht es den Beitrag vieler. Ein grosses Dankeschön geht auch an die Gemeinde Baar und insbesondere an das Team des Werkhofs Baar, das wie jedes Jahr einen hervorragenden Einsatz geleistet hat.

Bei aller Trauer, dass die fasnächtliche Zeit vorbei ist, erwacht auch bereits die Vorfreude: Die Räbefasnacht 2019 ist tot – es lebe die Räbefasnacht 2020!

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Der beste Wagen und die beste Gugge

Die Tribünengäste können den Umzug zwar sitzend geniessen, sie haben aber auch Arbeit: Sie bestimmen, welche drei Umzugswagen sie von den Stühlen gerissen haben und welche Guggenmusig die beste Performance geboten hat. Als bester Umzugswagen ausgezeichnet wurde die Nummer 30. Der Sieg geht damit nach Ebel an die Fröschenzunft mit dem Motto «Horn-Kuh». Über Rang zwei dürfen sich die Rumpelstilz aus Baar mit dem Motto «Jäger des verlorenen Schatzes» freuen. Bronze geht an das Wagenbauteam der Guggenmusig Sonnechöbler aus Ebikon mit dem Thema «Outlander». Die beste Guggenmusig stammt aus Hergiswil: Die Lopper-Gnome mit dem phänomenal umgesetzen Thema «Bubba Gump Shrimps» verdienen sich den ersten Preis. Das Preisgeld gebührt dem Dirigenten, der nach einem Umzug mit Sicherheit einen Termin beim Physiotherapeuten benötigt. Schliesslich hat er ein ganzes Schiff durchs Baarer Dorf getragen (siehe Bild).

Lopper Gnome

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Beizenplan und Programm

Was ist an der Fasnacht alles los? Der Beizenplan der Räbefasnacht 2019 gibt Auskunft über das gastronomische Angebot. Der Plan ist auch im Fasnachtsführer jeweils in der Mitte zu finden.

Download als pdf

Beizenplan 2019

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Das Umzugsprogramm liegt vor

Knapp 45 Nummern am Sonntag, knapp 20 am Montag: Die beiden Fasnachtsumzüge vom Fasnachtssonntag und vom Fasnachtsmontag an der Räbefasnacht Baar versprechen einmal mehr ein grosses Spektakel. Die Umzugsprogramme sind mittlerweile gedruckt und liegen bereits in den Baarer Restaurants auf. Zudem werden sie an den Umzügen verteilt. Und wer das Programm lieber digital hat, kann es hier herunterladen.

Umzugszettel vom Sonntag

Umzugszettel vom Montag

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Fasnacht im Räbechäller

Auch dieses Jahr ist der Räbechäller an der Leihgasse 2 für alle Fasnächtler geöffnet:

  • Samstag, 2. März, ab 17 Uhr mit der Schneesportschule Baar und dem Motto «Chrüützfahrt – mer suufid ab im Räbechäller»
  • Sonntag, 3. März, ab 13.30 Uhr mit den Räbegäuggeln
  • Montag, 4. März, ab 15.00 Uhr mit den Räbegäuggeln

Fasnacht pur im Räbechäller: gmüetlich, günschtig, guet und urchig.

Fasnacht im Räbechäller 2019 mittel

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Highlights der Räbefasnacht 2019

Räbedibum, vorwärts, marsch! Ab an die Fasnacht

Vom Fasnachtssamstag bis am Güdeldienstag regiert Räbevater Erich II. Andermatt im Dorf. Audienz hält er unter anderem in seiner eigenen Festhütte.

«Eusi Devise – Räbedibum, vorwärts, marsch!» So lautet das Motto des Räbevaters Erich II. Andermatt. Und sein Räbevolk nimmt das Motto wörtlich. Das Komitee Beizenfasnacht, in dem Räbemuetter Andrea seit vielen Jahren eine aktive Rolle spielt, und die Fasnachtsgesellschaft stellen dem Räbevater während der Fasnachtstage quasi einen Regierungssitz auf. Erichs Musig-Hütte heisst die Fasnachtsbeiz auf dem Rathausplatz. Und dort sollen – wie auch sonst an der Fasnacht – vom Samstagabend bis am Mittwochmorgen in der Frühe Musik und Kakophonie für viel Stimmung sorgen. Denn Erich II. hat in seinem Motto nicht nur den Aufruf verpackt, an der Fasnacht aktiv teilzunehmen, er nimmt auch Bezug auf seinen Beruf als Devisenhändler sowie insbesondere auf seine musikalische Ader. Erich II. Andermatt ist bei der Feldmusik Baar zuständig für die Marschevolutionen. Zudem spielt er bei der Guggenmusig Los Vas, Räbemuetter Andrea ist Minifodrios-Mitglied, und auch die drei Andermatt-Kinder können an der Fasnacht nicht ohne Instrument.

Nicht nur Erichs Musig-Hütte ist eine neue Attraktion an der Baarer Fasnacht. Angepasst wird auch das Eröffnungsprogramm am Samstag. Der Fasnachtsgottesdienst in der Kirche St. Martin beginnt neu um 18 Uhr (bisher 17 Uhr). Begleitet wird die Feier von der Guggenmusig Belcantos. Im Anschluss ziehen die Fasnächtler mit Fackeln von der Kirche St. Martin zum Rathaus, wo Erich II. Andermatt mit der Konfettischlacht die Räbefasnacht einläutet. Mit dem Fackelumzug durchs Dorf soll der Startpunkt der Räbefasnacht, die sogenannte Aamuesetä, klar festgemacht werden können. Dafür wird auf den Fackelumzug in der Nacht von Sonntag auf Montag verzichtet.

Von der Aamuesetä an jagen sich die Höhepunkte. Am Sonntag steht um 14.30 Uhr der grosse Fasnachtsumzug auf dem Programm. Mit 44 Nummern ist er etwas kürzer als im letzten Jahr, doch die über 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer garantieren ein fasnächtliches Spektakel. Auf dem Bahnhof steht erneut eine Tribüne mit rund 200 Sitzplätzen. Tickets gibt es bei Radler Raum + Design an der Dorfstrasse 23/25. Der Fasnachtsmontag gehört den Kindern. Die Schulen Baar organisieren den farbenprächtigen Kinderumzug mit Jungfasnächtlern aus allen Baarer Schulhäusern. Am Montagabend steht eine Premiere an: Um 16.30 Uhr beginnt in der Schränzegg die erste Baarer Guggen-Challenge. Ein Dutzend Guggenmusigen treten in einem Wettbewerb gegeneinander an, in dem es nicht nur um Musik geht.

Abgeschlossen wird die Fasnacht traditionell am Dienstagabend mit der Räbechüngverbrennung. Ab 19 Uhr spielen auf dem Rathausplatz Guggenmusigen auf. Um 19.45 Uhr startet der Fackelumzug. Erich II. Andermatt und sein Hofstaat ziehen ein letztes Mal durch die Räbemetropole, bevor der Räbechüng dem Feuertod übergeben wird.

Räbevater Erich II. Andermatt, seine Räbemuetter Andrea sowie der gesamte Hofstaat freuen sich auf eine farbenfrohe, musikalische Fasnacht. Mit einem dreifachen Räbedibum!




Höhepunkte der Räbefasnacht Baar 2019

Erichs Musig-Hütte

Drei Jahre lang hat die Fasnachtsgesellschaft Baar während der Fasnacht den Räbe-Träff, die Fasnachtsbeiz für gestandene Fasnächtler, betrieben. In den letzten beiden Jahren wurde wegen des 8. Baarer Brauchtums- und Maskentreffens und wegen des Crescendos-Jubiläums auf die Durchführung verzichtet. Nun feiert der Räbe-Träff unter neuem Namen seine Wiederauferstehung. Die Fasnachtsgesellschaft Baar und das Komitee Beizenfasnacht beleben mit «Erichs Musig-Hütte» auf dem Rathausplatz die Räbefasnacht Baar und erweisen dem Räbevater Erich II. ihre Reverenz.
Öffnungszeiten: Samstag, 2. März, ab 18 Uhr; Sonntag, 3. März, ab 14 Uhr; Montag, 4. März, ab 14 Uhr; Dienstag, 5. März, ab 18 Uhr.

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Neuer Fasnachtsauftakt

Die Aamuesetä bildet am Fasnachtssamstag, 2. März, den Auftakt zur Räbefasnacht Baar. Der traditionelle Anlass kommt dieses Jahr etwas anders daher. Zudem ist der Fasnachtsgottesdienst in der Kirche St. Martin fest ins Programm integriert. Der Gottesdienst mit Guggenmusik-Begleitung, der heuer übrigens zum 20. Mal gefeiert wird, beginnt neu um 18 Uhr. Es spielt die Guggenmusik Belcantos. Danach ziehen alle Fasnächtlerinnen und Fasnächtler mit Fackeln von der Kirche St. Martin zum Rathaus, wo sie von Guggenklängen erwartet werden. Auf dem Rathausplatz wird Räbevater Erich II. Andermatt die Konfettischlacht eröffnen. Die Räbefasnacht 2019 kann beginnen.

 

Der Schlussakt

Auch die schönste Zeit hat einmal ein Ende: Am Fasnachtsdienstag, 5. März, wird der Räbechüng um 20 Uhr dem Feuertod übergeben. Ab 19 Uhr spielen auf dem Rathausplatz Guggenmusiken zum Abschied auf. Um 19.45 Uhr ziehen Räbevater Erich II. Andermatt mit seinem Hofstaat, die alt Räbevater und die Räbegäuggel trauernd ein letztes Mal durchs Dorf und nehmen dann Abschied. Nach der Chüngverbrennung geht es zur Uuslumpete in Erichs Musig-Hütte auf dem Rathausplatz oder in die Schränzegg.

 

Sichern Sie sich Ihren Platz auf der Tribüne

Auch an der Fasnacht 2019 können die beiden Fasnachtsumzüge von einerTribüne aus verfolgt werden. Möglich macht dies vor allem die finanzielle Unterstützung der Vereinigung Pro Räbefasnacht. Die Fasnachtsgesellschaft bedankt sich herzlich für diesen Support. Jeder Fasnachtsfreund kann sich einen Platz auf der gedeckten Tribüne mit bester Sicht auf das Umzugsgeschehen sichern. Für 50 Franken gibt es nicht nur einen reservierten Sitzplatz, sondern auch ein Willkommens-Cüpli sowie eine wärmende Wolldecke. Ein Moderator kommentiert das Geschehen auf der Strasse und erzählt Wissenswertes über die Wagenbaugruppen, Guggenmusigen und Zünfte. Eine Plakette der Räbefasnacht Baar ist Pflicht.
Die Tribüne steht auch am Montag für Fasnachtsfreunde bereit. Als Eintritt gilt eine Silber-, Gold- oder Gönnerplakette der Räbefasnacht Baar. Die Bronzeplakette reicht nicht.

Vorverkauf: Radler Raum + Design, Dorfstrasse 23/25, 6340 Baar.
Preise Fasnachtssonntag, 3. März: 50 Franken (inklusive Wolldecke und Cüpli); eine Plakette ist Pflicht
Preise Fasnachtsmontag, 4. März: Silber-, Gold- oder Gönnerplakette

 


Das Baarer Fasnachtsprogramm

Mittwoch, 27. Februar 2019
  • 20.30 Uhr: Crescendos-Ball im Gemeindesaal: Mit verschiedenen Guggen aus der Region. Eintritt: 13 Franken (Vorverkauf), 15 Franken (Abendkasse).

 

Freitag, 1. März 2019
  • 20 Uhr: Ebeler Fasnacht der Fröschenzunft in der Schrinerhalle an der Dorfstrasse.

 

Samstag, 2. März 2019
  • 13 Uhr: Faschall-Umzug Allenwinden. www.faschall.ch
  • 16 Uhr: Die Schränzegg eröffnet - durchgehend geöffnet bis Aschermittwoch, 6 Uhr
  • 17 Uhr: Räbechäller (Leihgasse 2 in der Kreuelburg), Pikettstübli der Feuerwehr vor der Kantonalbank und Kafiwagen der Erdmanndli-Zunft auf dem Rathausplatz geöffnet
  • 18 Uhr: Fasnachtsgottesdienst in der Kirche St. Martin, anschliessend Fackelumzug zum Rathaus
  • 18 Uhr: Erichs Musig-Hütte (Räbe-Träff) auf dem Rathausplatz geöffnet
  • 18 Uhr: Unterhaltungsabend der Möstelerzunft in der Schrinerhalle
  • 19 Uhr: Grosse Aamuesetä-Konfettischlacht mit dem Räbevater Erich II. Andermatt auf dem Rathausplatz
  • 20 Uhr: Profis-Ohrisch-Ball im Gemeindesaal Baar und Faschall-Ball in der Aula Allenwinden.

 

Sonntag, 3. März 2019
  • 11.30 Uhr: Kafiwagen der Erdmandli-Zunft auf dem Rathausplatz
  • 13 Uhr: Pikettstübli der Feuerwehr vor der Kantonalbank und Möstelerbeiz in der Schrinerhalle geöffnet
  • 13.30 Uhr: Räbechäller geöffnet
  • 14 Uhr: Auffahrt des Räbevaters Erich II. mit Gefolge durch seine Räberesidenz
  • 14 Uhr: Erichs Musig-Hütte (Räbe-Träff) auf dem Rathausplatz geöffnet
  • 14.30 Uhr: Grosser Fasnachtsumzug mit anschliessendem Platzkonzert mit verschiedenen Guggenmusigen auf dem Rathausplatz
    Umzugsroute: Marktgasse – Kreuzplatz – Bahnhof – Dorfstrasse - Rathausplatz
    Nach dem Umzug betreibt die Guggenmusik Belcantos im Gemeindesaal bis um 18 Uhr eine Kafistube.
  • 20 Uhr: Belcantos-Ball im Gemeindesaal
Montag, 4. März 2019
  • 13 Uhr: Pikettstübli der Feuerwehr vor der Kantonalbank geöffnet
  • 14 Uhr: Fröschenloch der Fröschenzunft Ebel in der Schrinerhalle und Erichs Musig-Hütte (Räbe-Träff) auf dem Rathausplatz geöffnet
  • 14.30 Uhr: Origineller und farbenprächtiger Kinderumzug
    Umzugsroute: Schulhaus Dorfmatt – Rathaus – Dorfstrasse – Bahnhofstrasse – Kreuzplatz – Marktgasse – Schulhaus Marktgasse
  • 15 Uhr: Räbechäller geöffnet

 

Dienstag, 5. März 2019
  • 14 Uhr: Niidlete der Fröschenzunft Ebel in der Schrinerhalle an der Dorfstrasse
  • 18 Uhr: Pikettstübli der Feuerwehr vor der Kantonalbank geöffnet
  • 19 Uhr: Fasnachtstreiben und Guggenkonzerte auf dem Rathausplatz
  • 19 Uhr: Erichs Musig-Hütte (Räbe-Träff) auf dem Rathausplatz geöffnet
  • 19.45 Uhr: Fackelumzug mit Räbevater Erich II. durch die Räbemetropole; Start auf dem Rathausplatz
  • 20 Uhr: Schlussakt der Räbefasnacht auf dem Rathausplatz: Der Räbechüng, unser Fasnachtssymbol, wird dem Feuertod übergeben
  • Uuslumpete in Erichs Musig-Hütte und in der Schränzegg

 

«Die Fasnacht 2019 ist tot – es lebe die Fasnacht 2020»

 

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Vorschau Inthronisation Erich II. Andermatt

Neuer Räbevater: Vorwärts, marsch!

«Eusi Devise – Räbedibum, vorwärts, marsch!»: So lautet das Motto des designierten Räbevaters Erich II. Andermatt. Am Samstag, 9. Februar, wird aber zunächst ihm der Marsch geblasen: Das designierte Fasnachtsoberhaupt wird im Gemeindesaal Baar in sein hohes Amt eingesetzt. Bevor Erich II. den Fasnachtsthron besteigen darf, gehört die Bühne aber nochmals dem amtierenden Räbevater Werni I. Metzger. Er wird um 19.30 Uhr von der Rathus-Schüür aus ein letztes Mal mit seinem Hofstaat durchs Dorf ziehen. Nach dem traditionellen Fackelumzug vor hoffentlich zahlreichem Publikum wird Werni I. schweren Herzens und nur widerstrebend die Insignien der Macht ab- und an seinen Nachfolger weitergeben müssen.

Mit der Inthronisation von Erich II. wird die Räbefasnacht 2019 so richtig lanciert. Der Urbaarer, Bürgerrat, versierte Musiker und auch sonst vielseitig Engagierte darf sich auf eine grosse Zahl an Huldigungen freuen. Und es ist anzunehmen, dass im Gemeindesaal sehr viel Musik zu hören sein wird. Etwas, das sich mit Garantie durch die ganze Fasnacht durchziehen wird. Das neue Fasnachtsoberhaupt freut sich auf zahlreiche Gäste an der Inthronisation. Türöffnung im Gemeindesaal ist um 19.00 Uhr. Um 19.30 Uhr sind alle Fasnächtler herzlich zum Fackelumzug eingeladen. Um 20 Uhr beginnen die Ex- und die Inthronisation. Für den Eintritt wird eine Silber-, Gold- oder Gönnerplakette der Räbefasnacht Baar benötigt. Die Plaketten werden selbstverständlich vor Ort verkauft.

Veranstaltungshinweis

Inthronisation Räbevater Erich II. Andermatt: Samstag, 9. Februar, Gemeindesaal Baar. Türöffnung um 19 Uhr. 19.30 Uhr: Fackelumzug von der Rathus-Schüür über den Bahnhofplatz, die Bahnhof- und die Dorfstrasse zum Gemeindesaal. 20 Uhr: Beginn der Inthronisation. Eintritt: Silber- (CHF 15), Gold- (CHF 30) oder Gönnerplakette (CHF 100) der Fasnachtsgesellschaft Baar.

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Tribüne an der Räbefasnacht 2019

Nehmen Sie Platz!

Das heisst es auch dieses Jahr an den Fasnachtsumzügen der Räbefasnacht Baar vom Sonntag, 3. März, und Montag, 4. März. Auf dem Bahnhofplatz wird wie in den letzten paar Jahren eine Tribüne mit rund 200 Sitzplätzen aufgestellt. Möglich macht dies vor allem die finanzielle Unterstützung der Vereinigung Pro Räbefasnacht. Die Fasnachtsgesellschaft bedankt sich herzlich für diesen Support.

Jeder Fasnachtsfreund kann sich einen Platz auf der gedeckten Tribüne mit bester Sicht auf das Umzugsgeschehen sichern. Am Fasnachtssonntag, 3. März, kostet ein Tribünenplatz 50 Franken. Dafür gibt es nicht nur einen reservierten Sitzplatz, sondern auch ein Willkommens-Cüpli sowie eine wärmende Wolldecke. Ein Moderator kommentiert das Geschehen auf der Strasse und erzählt Wissenswertes über die Wagenbaugruppen, Guggenmusigen und Zünfte oder über Räbevater Erich II. Andermatt, der in seiner Kutsche durch die Räbemetropole fahren wird. Eine Plakette der Räbefasnacht Baar ist wie üblich am Umzug auch auf der Tribüne Pflicht. Die Tribüne steht auch am Fasnachtsmontag, 4. März, für Fasnachtsfreunde bereit. Der Sitzplatz ist gratis, allerdings ist das Tragen einer Silber-, Gold- oder Gönnerplakette Pflicht.

Vorverkauf

Wer sich bereits jetzt für den Fasnachtssonntag, 3. März, einen Platz auf der Tribüne sichern will, kann im Vorverkauf ein Ticket erstehen. Tribünentickets sind erhältlich bei Radler Raum & Design an der Dorfstrasse 23/25 in Baar.

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Plakette Räbefasnacht 2019

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Die Räbegäuggel blasen den Marsch

Das neue Sujet der Fasnachtsplakette der Räbefasnacht Baar wurde wiederum von der Baarer Illustratorin Brigitt Andermatt entworfen. Ihr zweiter Wurf ist der Musik und den kakophonischen Tönen gewidmet: Zwei Räbegäuggel vergnügen sich inmitten des Konfettiregens damit, schräge und wilde Töne durch die Gassen von Baar zu blasen und mit ihrem närrischen Treiben den Winter zu verjagen. Mit fasnächtlichen Tönen begrüssen sie den Räbevater und seinen Hofstaat und blasen zum Auftakt der Baarer Fasnacht 2019. Das närrische Treiben in der Räbemetropole kann beginnen. Die Plakette passt mit dem musikalischen Sujet perfekt zum neuen Räbevater Erich II. Andermatt und seinem Fasnachtsmotto «Eusi Devise – Räbedibum, vorwärts, marsch!»

Wie bereits in den letzten beiden Jahren kommt die Plakette 2019 ohne Anstecknadel aus. Die Silberplakette (15 Franken) und die Goldplakette (30 Franken) sind mit einer Kordel versehen, die Gönnerplakette (100 Franken) mit einer Kette. Alle drei Plaketten berechtigen zum freien Eintritt an den beiden Umzügen vom Fasnachtssonntag, 3. März, und vom Fasnachtsmontag, 4. März. Der Erlös des Plakettenverkaufs kommt vollumfänglich der Räbefasnacht Baar zugute. Plaketten sind erhältlich an fünf Vorverkaufsstellen (siehe unten). Am Samstag, 26. Januar, wird die Pfadi Baar von Haustür zu Haustür gehen und Plaketten verkaufen.

Plaketten sind ab sofort erhältlich bei:
  • Radler Raum & Design, Dorfstrasse 23/25, Baar

  • Rathausapotheke, Dorfstrasse 3, Baar

  • Kiosk Rathausplatz, Dorfstrasse 2, Baar

  • Braui-Markt, Langgasse 41, Baar

  • Tomic AG, Lättichstrasse 19, Baar

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Räbechäller am Christchindli-Märt

Aufwärmen im Räbechäller

Am Christchindli-Märt vom 1. Dezember können sich Marktbesucherinnen und -besucher im Räbechäller der Fasnachtsgesellschaft Baar aufwärmen.

Der Christchindli-Märt Baar gehört zu den schönen Traditionen in der Gemeinde. Das Schlendern durch die Marktstände entschleunigt und stimmt auf Weihnachten ein. Doch nach ein, zwei Stunden am Christchindli-Märt sind Füsse und Hände kalt. Da bietet sich ein Besuch im Räbechäller der Fasnachtsgesellschaft Baar an der Leihgasse 2 (Kreuelburg) an. Im gemütlichen Gewölbe werden kalte und warme Getränke sowie einfache Snacks serviert. Die Fasnachtsgesellschaft Baar bewirtet gerne grosse und kleine Gäste. Der Räbechäller ist ab 14 Uhr geöffnet.

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Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar

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Neuer Startschuss für die Fasnacht

Rund 80 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler haben an der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar vom Freitag, 23. November, über die Durchführung der Räbefasnacht 2019 abgestimmt. Zwei wichtige Personen haben dabei gefehlt.

In der Regel ist die Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Baar Bühne für den ersten grossen Auftritt des designierten Räbevaters. Erich II. Andermatt und seine Frau Andrea suchte man am Freitagabend, 23. November, aber vergeblich im Baarer Gemeindesaal. Der Räbevater 2019 und seine Räbemuetter weilen derzeit in den Ferien und holen sich die für die strenge Fasnacht nötige Fitness. Das designierte Fasnachtsoberhaupt und seine Frau liessen es sich aber nicht nehmen, die Baarer Fasnächtler per Videobotschaft zu grüssen. Beim abschliessenden Räbedibum machte Erich II. auch deutlich, wie sein Fasnachtsmotto «Eusi Devise: Räbedibum, vorwärts marsch!» zu verstehen ist. Die beiden aktiven Guggenmusiker legten gesanglich ein hohes Tempo vor. Das 80-köpfige GV-Publikum vermochte jedenfalls nicht mitzuhalten und hatte rasch zwei Takte Rückstand.

Erich II. war nicht der einzige Abwesende im Gemeindesaal. Weil Fasnachtsgesellschaftspräsident Reto Herger an einer Familienfeier weilte, führte Vizepräsident Urs Odermatt durchs GV-Programm. Der Jahresbericht stammte aber aus der Feder von Reto Herger. Er durfte auf eine gelungene und unfallfreie Fasnacht zurückblicken. Erfreulich war auch der Blick auf die Vereinszahlen: Die Fasnachtsgesellschaft konnte das vergangene Jahr mit einem Gewinn von 2000 Franken abschliessen. Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung und der Mitgliederbeitrag von 50 Franken wurden ebenso einstimmig genehmigt, wie die Durchführung der Räbefasnacht 2019 mit Akklamation beschlossen wurde.

Einen seiner letzten grossen Auftritte hatte der amtierende Räbevater Werni I. Metzger. Er dankte allen Anwesenden für eine unvergessliche Fasnacht und kündete an, dass er nicht daran denke, seine Amtszeit gemütlich ausklingen zu lassen. Er werde bis zum letzten Moment mit vollem Elan dabei sein und jede Minute geniessen. Bereits vorbei ist die Amtszeit von Martin Uster. Der Chef der Brauerei Baar war zehn Jahre lang Verpflegungschef in der Fasnachtsgesellschaft und hat in dieser Zeit tausende Wienerli verteilt. Für sein langjähriges Engagement wurde Martin Uster zum Ehrenmitglied ernannt. Zumindest einen teilweisen Abschied feierten Urs Odermatt und Roman Heinrich. Die beiden haben in den letzten Jahren als Zeremonienmeister gewirkt. Odermatt konzentriert sich in Zukunft auf seine Aufgabe als Vizepräsident, Roman Heinrich übernimmt das Amt von Martin Uster. Neuer Zeremonius ist Tobias Hotz, Sohn von Ehrenpräsident Andreas Hotz. Urs Odermatt und Roman Heinrich, die als Zeremonius mit einem Zeremonienstab unterwegs waren, wurden mit einem fasnächtlich dekorierten Spazierstock geehrt. Ausgezeichnet wurde auch Adi Ehrler. Das Mitglied des Löschzugs Dorf der Feuerwehr Baar erhielt als Dank für sein jahrelanges Engagement für die Räbefasnacht Baar die Silbernadel.

Die Generalversammlung war auch Gelegenheit auf die Räbefasnacht 2019 vorauszuschauen. Im Programm wird es eine grosse Neuerung geben. Der Fasnachtsauftakt wird neu gestaltet, indem die Aamuesetä mit einem Fackelumzug ergänzt wird. Gestartet wird um 18 Uhr mit dem Fasnachtsgottesdienst in der Kirche St. Martin. Die kakophonisch untermalte Messe wird eine Stunde später als üblich beginnen. Nach dem Gottesdienst treffen sich alle Fasnächtler beim Pfarreiheim und ziehen von dort mit Fackeln hinauf zum Rathaus. Mit der traditionellen Konfettischlacht wird dort die Räbefasnacht mit viel Rummel eröffnet.

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Erich II., vorwärts Marsch!

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Baar hat ein neues Fasnachtsoberhaupt: Mit Erich II. Andermatt und seiner Frau Andrea geben zwei geerdete Baarer und Vollblutfasnächtler den Ton an.

Es ist wie jedes Jahr das grösste und das am besten gehütete Geheimnis in der Räbemetropole: Wer wird das neue Fasnachtsoberhaupt? Wer darf als Räbevater in der schönsten Jahreszeit den Takt und den Ton angeben? Am Martinimöhli vom Freitag, 16. November, im Restaurant Maienrisli wurde dieses Geheimnis gelüftet. Doch bevor der designierte Räbevater zusammen mit seiner Räbemueter durch die Küche das Lokal betreten durfte, brodelte es nochmals in der Gerüchteküche. Es sei ein bereits mehrfach gehandelter Räbevater, er wisse zu regieren und zu führen, er sei nordischer Herkunft, weise den Baarern den rechten Weg, kenne die Fasnacht seit Kindsbeinen und sei seit frühester Jugend verbunden mit Baar, erklärte Räbevater-Obmann Martin II. Neese. «Das trifft fast auf alle von uns zu», schloss er seine Aufzählung – und verdeutlichte damit, dass die Tipps, die bereits vor dem Martinimöhli im Dorf kursierten, keinen eindeutigen Schluss zuliessen.

Zwei Guggenmusiker

Der Räbevater-Obmann wurde noch etwas konkreter: «Räbedibum! Vorwärts, Marsch!», so laute das Motto des neuen Räbevaters. Das töne nach Basler Fasnacht und nach Strammstehen. Zumindest das zweite treffe zu, sei der designierte höchste Baarer doch auch im Militär ein hohes Tier. Eigentlich habe das Motto aber einen musikalischen Hintergrund und sei streng genommen kein Motto, sondern eine Devise. Denn der Räbevater sei ein Devisenhändler. Damit war das Ratespiel beendet und das neue höchste Baarer Fasnachtspaar durfte aus der Küche in den Kreis der Gilde der ehemaligen Räbeväter und Räbemüeter treten. Mit Erich II. und Andrea Andermatt übernehmen zwei Vollblutfasnächtler die Herrschaft über das Fasnachtsvolk. Erich II. Andermatt ist Mitglied in der Guggenmusik Los Vas, seine Frau Andrea ist aktives Mitglied in der Guggenmusik Minifodrios. Und auch ihre drei Kinder sind alle aktive Kakophoniker. Da passt es bestens, dass die neue Plakette der Räbefasnacht Baar zwei musizierende Räbegäuggel zeigt.

Zepter statt Klarinette

In seiner ersten Ansprache blickte Erich II. Andermatt zurück: «Das war ein unglaublicher Sommer», sagte er. Nicht wegen des Wetters, sondern wegen der Anfrage der Gilde der Räbeväter, die am Freitag, dem 13. Juli, erfolgte. Für Erich Andermatt und seine Familie ist dieses Datum spätestens jetzt ein Glückstag. Der designierte Räbevater machte keinen Hehl daraus, dass er sich auf die Fasnacht als Oberhaupt freut – genau wie seine Frau Andrea. «Nach über 30 Jahren als Guggenmusikanten wird es für uns eine ganz spezielle Fasnacht», betonte er. Die Musik wird für ihn trotzdem nicht zu kurz kommen: Erich Andermatt ist Mitglied der Feldmusik Baar. Auch politisch ist Andermatt aktiv: Das CVP-Mitglied ist Vizepräsident des Baarer Bürgerrats. Die Voraussetzungen für eine bombastische Räbefasnacht 2019 könnten also nicht besser sein.

Neuer Fasnachtsauftakt

Etwas Sorgen bereitete Erich II. Andermatt aber die Suche nach einem geeigneten Motto. Als Devisenhändler studierte er zunächst an ein paar Ideen herum, die mit seinem Beruf zu tun haben. «Dörfs es bitzli meh sii», «Ned motze, chlotze!» oder «Hin und her macht Taschen leer» respektive «Hin und her macht Flaschen leer» seien dann aber nicht die erste Wahl gewesen. Stattdessen bezieht sich sein fasnächtlicher Leitsatz auf seine musikalische Ader. «Unsere Devise heisst: Räbedibum! Vorwärts, Marsch!», so Andermatt, der damit aber nicht nur die Verbindung zur Musik zeigen will. Es stecke auch eine Philosophie dahinter: «Wir wollen eine Fasnacht mit Tradition, aber auch eine Fasnacht, die nach vorwärts schaut und sich der Zeit anpasst», sagte er. Eine Änderung wird es an der Fasnacht 2019 geben: Der Fasnachtsauftakt wird neu gestaltet. Am Fasnachtssamstag wird nach dem Gottesdienst (18 Uhr in der Kirche St. Martin) erstmals ein Fackelumzug den Räbevater und sein Gefolge zum Rathaus führen. Dort wird nach 19 Uhr die traditionelle Konfettischlacht stattfinden. Der Startschuss wird damit nochmals etwas bombastischer. Und der Räbevater wird sein Motto in die Tat umsetzen können: «Vorwärts, Marsch!»

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5. Räbechüng-Jasscup

Walter Lipp ist der Jasskönig

Am 5. Räbechüng Jasscup machte Noch-Gemeindeschreiber und Gemeindepräsidiumskandidat Walter Lipp deutlich, dass er auch von Jassen etwas versteht. Er holte sich die Siegertrophäe ab.

Ob er Baarer Gemeindepräsident wird, entscheidet sich am 7. Oktober 2018. Rund sechs Monate vor dem Wahlsonntag holte sich der Noch-Gemeindeschreiber Walter Lipp zumindest schon einmal den Titel des Jasskönigs. Das langjährige Vorstandsmitglied der Fasnachtsgesellschaft Baar sicherte sich am 5. Räbechüng Jasscup die Siegertrophäe. 36 Jasserinnen und Jasser waren am Freitagabend, 23. März, im Räbechäller angetreten, unter ihnen auch die beiden Organisatoren Marco Fischer und Marcel Feuchter, die für nicht erschienene Jasser einspringen mussten. Um die begehrten Podestplätze konnten die beiden aber nicht mitreden. Walter Lipp konnte für seine in vier Spielrunden gesammelten 4143 Punkte einen 150-Franken-Gutschein vom Restaurant Maienrisli in Empfang nehmen. Der zweitplatzierte Marcel Wobmann, langjähriger Lakai, wurde mit einem 100-Franken-Gutschein des Braui Markts belohnt. Weit hat er es nicht, um seinen Gutschein einzulösen: Marcel Wobmann ist Leiter des Braui Markts. Bronze ging an den letztjährigen Gewinner und ehemaligen Räbevater Martin I. Hotz. Er durfte sich über einen 50-Franken-Gutschein des Restaurants Krone freuen. Alle Teilnehmer erhielten zudem ein «Überlebenspaket» mit Pasta, Baarer Bier und Bierbrand, das je nach Platzierung mit Sauce und scharfen Gewürzen aufgewertet wurde.

Am mit zehn Räbevätern prominent besetzten Räbechüng Jasscup wird aber nicht nur der Sieger, sondern traditionellerweise auch der Verlierer speziell ausgezeichnet. Diese zweifelhafte Ehre wurde dieses Jahr dem ehemaligen Räbevater und Ehrenobmann Erich I. Hug zuteil. Für seinen 36. Platz durfte Hug die weisse Laterne mit nach Hause nehmen. Am 5. April 2019 hat er die Chance, die Laterne weiterzugeben. Dann wird der 6. Räbechüng Jasscup stattfinden.

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